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Lübeck 2020



Ein halber Tag in Lübeck

Alle Fotos des Tages gibt es, wie immer, HIER!

 

 

Wie kam die Idee?

 

Das ist ziemlich einfach. Auf dem Weg nach Fehmarn, wo wir eine knappe Woche Urlaub machten, stellte ich fest, dass Lübeck wirklich total genau auf dem Weg liegt und wünschte mir daher einen Stopp in der Hansestadt auf dem Rückweg nach unserem Fehmarn-Aufenthalt.

 

Freitag, 29. Mai 2020

 

Die Fahrt von Fehmarn aus betrug eine gute Stunde und wir parkten halbwegs zentral am Mühlendamm. Man kann zentraler Parken aber letztlich ist Lübeck insgesamt sehr gut zu Fuß erlaufbar, sodass dieser Punkt eine untergeordnete Rolle spielt.

Halten wir uns nicht mit Nebensächlichkeiten auf, kommen wir zu Lübeck an sich! Da uns hier, im Nachhinein, wirklich ALLES richtig gut gefallen hat, kann ich alle Stationen unseres Tages als Highlights der Stadt bezeichnen und diese absolut empfehlen. Los geht´s!


 
 

Das Wahrzeichen: Holstentor

 

Ein bisschen schief und auch ein bisschen kleiner als ich es mir vorstellte bzw. von einer früheren Klassenfahrt in Erinnerung hatte, aber dennoch einen Fotostopp wert.

Das Stadttor begrenzt(e) die Lübecker Altstadt Richtung Westen und du kannst es umrunden aber auch hindurch gehen. So hat man viele verschiedene Perspektiven auf den Bau aus dem Spätmittelalter, das Teil einer noch viel größeren Verteidigungsanlage gewesen war.

 

TIPP: Es gibt dort auch ein Museum. Solltest du geschichtlich/kulturell interessiert sein und mehr Zeit haben als wir, lohnt sich möglicherweise ein Besuch!

 

Flussfahrt mit der MS Hertha [keine Werbung]

 

Um halb zwölf starteten wir eine Rundfahrt auf der Trave. Die Tour ging einmal um die Lübecker Altstadt herum, da diese in gewisser Weise auf einer Insel liegt, d.h. der Fluss teilt sich und umfließt den Stadtkern auf beiden bzw. allen Seiten.

Es war eine sehr schöne und ruhige Stunde, insbesondere weil wir fast allein im Innenbereich saßen. Die meisten Gäste saßen hinten draußen um sich dem Abgasgestank und der gleißenden Sonne auszusetzen.

Dazu lieferte der Kapitän per Live Kommentar einige Fakten und auch Anekdoten zur Stadt, auch Fragen dürfte man stellen, man gewinnt den Eindruck, der Mann sei ein Lübecker Urgestein und wüsste einfach alles.

 

TIPP: An Bord gibt es auch eine große Getränkeauswahl käuflich zu erwerben. Eine optimale Verschnaufspause – besonders bei so sommerlichen Temperaturen wie wir sie hatten.

 

Durch die Altstadtgassen

 

Im Anschluss an unsere Schifffahrt machten wir uns auf den Weg durch die Holstenstraße, die Breite Straße, einen Teil der Dr. Julius-Leber-Straße sowie die Fleischhauerstraße. Besonders letztere hat mir mit ihren vielen kleinen, sehr individuellen Lädchen sehr gut gefallen, da möchte ich gerne noch einmal mit mehr Zeit im Gepäck und vor allem ohne Mundschutz (Coronazeit…) entlang bummeln.

 

TIPP: Es gibt überall viele kleine Cafés und Restaurants, in Lübeck wird einfach jeder fündig! Wir ließen uns leckere Flammkuchen schmecken aber besonders bekannt ist Lübeck natürlich für… na klar!!: MARZIPAN!!

 

Der Dom zu Lübeck

 

Eine der größten Backsteinkirchen ist der Dom zu Lübeck. Da er sich auf unserem unmittelbaren Weg zurück um Parkplatz befand und die Tore offen standen, riskierten wir natürlich auch hier noch einen Blick hinein!

Als eines der ältesten und größten Bauwerke der Stadt hat der Dom natürlich einen gewissen Status aber ich kann nicht behaupten, dass ich ihn von innen übertrieben sehenswert finde. Sicherlich bin ich aber auch schon sehr verwöhnt, siehe vorletzten Monat in Sevilla und ganz besonders Cordoba! Und um sich zu besinnen und zur Ruhe zu kommen bedarf es auch gar keiner pompösen Ansicht, oder?!

 

 

TIPP: Der Dom scheint eine ziemlich gute Website zu haben, es finden sehr oft, auch unter der Woche, Gottesdienste und Andachten statt. Bei Interesse schau doch einfach auf der Website nach. [keine Werbung!]

 

Fazit

Lübeck scheint mir eine sehr angenehme und sehenswerte Stadt zu sein. Ich bin mir fast sicher, dass ich hier noch einmal mit etwas mehr Zeit herkommen werde, denn unsere vierstündige Stippvisite wurde der Stadt natürlich nicht gerecht!

 

Und: Alle Fotos des Tages gibt es, wie immer, HIER!