PARIS
In den Osterferien 2003 war ich mit meinen Eltern, meinem Bruder und seiner Freundin (heute Frau) und einer Freundin in Paris!
Die Entfernung zwischen unserem Heimatort und der französischen Hauptstadt beträgt mehr als 800 Kilometer, die wir per Bus überbrückten. Die Fahrt startete am Geburtstagsabend meines Bruders und um kurz vor Mitternacht waren wir auf einem Rastplatz, wo Mama Sekt und Kuchen anlässlich widerum meines Geburtstags ausgepackt hat! Ein toller Beginn!
Noch vor Check in im Hotel war der erste Stopp in der Nähe der Sacré Coeur, die wir vom Bus aus zu Fuß erreichen konnten. Die weiße Basilika ist eines der absoluten Wahrzeichen von Paris.
Trauriger Nebeneffekt: Direkt nach Ankunft und Aussteigen aus dem Bus fielen wir den Taschendieben von Paris zum Opfer. Sie öffnen deinen Rucksack, ohne dass du es merkst, graben sich durch alle Sachen nach ganz unten durch und sind auch schon auf und davon mit all deinem Bargeld, bevor du auch nur etwas erahnen kannst!
Eines unserer Highlights in der Stadt war aber ganz bestimmt die weltberühmte Kathedrale Notre Dame. Hierfür lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen!
Nicht zu vergessen natürlich auch der Eiffelturm und die anschließende Schifffahrt auf der Seine!
Aber auch auf dem Eiffelturm wimmelt es, wie in der gesamten Stadt, nur so vor Taschendieben. Wenn man sich einen Moment auf dem Eiffelturm irgendwo hinsetzt, kann man es beobachten als wäre man bei einer Sportveranstaltung Zuschauer... Das ist unfassbar traurig und mir seither nie wieder in einer anderen Stadt in der Form begegnet!
Nicht fehlen dürfen dann auf der weiteren Liste der Sehenswürdigkeiten, die wir passiert haben natürlich der Triumphbogen an der Champs Elysées sowie der Tour Montparnasse unweit des Jardin Atlantique!
Eines Nachts haben wir auch eine Lichterfahrt gemacht. Dummerweise war in dieser Nacht das Wichtigste in Paris unbeleuchtet, sodass sich diese Tour für uns weniger gelohnt hat! Besonders die Pyramide vom Louvre soll nachts beleuchtet sehr schön sein! Das war uns leider nicht vergönnt.
Der vielleicht bekannteste Platz der Stadt, der Place de la Concorde, den haben wir ebenfalls besucht. Genau wie das Büroviertel La Défense, das im Grunde nichts Besonderes ist, aber in jedem Reiseführer erwähnt wird, da sich dort der Grande Arche befindet, ein abermals riesiger Triumphbogen.
Paris lohnt wirklich einen Besuch! Aber einen zweiten? Da muss ich erst noch den richtigen Draht zu französischen Sprache, Kultur und Küche finden...