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Neuer Inhalt folgt - Boston 2009


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BOSTON
März 2009

 

 

 

Die Anreise

 

 

Die Busfahrt von New York zur Boston South Station via Hartford verging recht schnell. Svenja und ich quatschten ein bisschen aber schliefen im Grunde die meiste Zeit!

 

 

Wir gelangten in Boston dann aufgrund Orientierungslosigkeit leider nur über Umwege zu unserer Unterkunft, der Berkeley Residence. Zentral gelegen, geräumige Zimmer, akzeptable Etagenbäder, viele alte Dauergäste, Internetstation, Telefon und eine nette Rezeption. Boston konnte beginnen!

 

 

Hoch hinaus

 

 

Und Boston begann. Allerdings im Regen. But… Who cares?!

 

 

Ein bisschen ausruhen im Internet und auf dem Bett aber dann… Auf Richtung Prudential Tower!

 

 

Hierbei handelt es sich um den zweithöchsten Turm der Stadt und wir entschieden uns kurzerhand hoch zu fahren. Dort erwartete uns eine satte Eintrittsgebühr, aber wie immer, wenn in Amerika überhaupt Eintritt verlangt wird, eine lohnende Investition.

 

 

Wir verbrachten eine Ewigkeit dort oben und genossen den Ausblick. Es gab eine Audio-Führung und ein Minimuseum, sodass wir uns nicht langweilten während es draußen langsam aber sicher dunkel wurde.

 

Ein ziemlich perfekter Abend

 

 

Mit der Dunkelheit wird einem dann auch die Uhrzeit bewusst, welche einem früher oder später dann doch zu einem Hungergefühl verhilft nach so einem langen Tag.

 

 

Kurzerhand verließen wir das Prudential Center und machten uns auf den Weg zum Hard Rock Café um ein amerikanisches Dinner einzunehmen, pardon, um –natürlich- ein T-Shirt zu kaufen und ein amerikanisches Dinner einzunehmen!

 

 

Somit war der erste, wenn auch regnerische Tag in Boston gelungen und klang würdevoll aus.

 

 

Die älteste Universtät der Vereinigten Staaten von Amerika

 

 

Dienstag! Ich freute mich schon sehr auf heute, aber Svenja war absolut gespannt ohne Ende!: Wir fuhren nach Harvard!

 

 

Wir fuhren nach Cambridge zur Harvard University und ich muss sagen, ja, es ist beeindruckend! Dieses ganz besondere Feeling, zahlreiche Filmkulissen und einfach wunderschönes Sonnenwetter. Unser Tatendrang war aber zu groß denn für eine Führung durch diese Elite-Uni waren wir mächtig zu früh da.

 

 

Aber wozu gibt es Starbucks!? Dort lernten wir noch einen netten Amerikaner kennen, Ursprung Boston, jetzt beruflich in Frankfurt. Die Zeit verflog.

 

 

Auf dem Rückweg zum Campus kamen wir zufällig an einem Büro vorbei, wo gerade der Treffpunkt zu einer Führung war. Kurzerhand schlossen wir uns an.

 

 

Ein kompetenter Student erklärte uns wo J.F. Kennedy oder Matt Damon ihre Zimmer hatten und zeigte uns sämtliche Gebäude und Plätze auf dem Campus. Mit viel Witz gestaltete er seine Vorträge äußerst angenehm, sodass wir überrascht feststellen mussten, als die Führung dann schon zu Ende war.

 

 

JFK Museum & Library

 

 

Im Anschluss statteten wir der John Fitzgerald Kennedy Library & Museum in Boston einen Besuch ab. Auch hier buchten wir eine Führung und erfuhren viel über das Leben des ehemaligen Präsidenten. Es war wirklich interessant aber ich war schon zu erschöpft um z.B. bei dem inkludierten Film wach zu bleiben.

 

 

Es war schon schön hier und das Museum gegenüber der University of Massachusetts Boston ist wirklich empfehlenswert aber nach ein paar Tagen New York und ebenfalls straffem Programm in Bosten auch sehr anstrengend.



 

Das touristischste, was man in Boston machen kann

 

 

Die nächste Metro brachte uns zum Boston Common, einem großen Park in der Stadtmitte. Wir irrten ein wenig umher weil wir den Beginn des Freedom Trails suchten. Eine ganze Weile später entdeckten wir diesen auch und liefen von da an drei Stunden lang einem roten Strich auf dem Fußboden hinterher!

 

 

Der Freedom Trail führte quer durch die wunderhübsche Stadt, entlang aller mehr oder minder wichtigen Sehenswürdigkeiten, zu denen diverse Kirchen, Friedhöfe und Rathäuser zählen aber auch z.B. das Old South Meeting House (Stichwort Boston Tea Party!).



 

Sichtlich geschafft erreichten wir spät abends endlich Wendy´s, erlaubten uns ein schnelles und ausnahmsweise einmal weniger exklusives Abendessen und eilten dann zu Bett.

 

 

Fazit

 

 

Die Pläne für den Folgetag waren allerdings weniger straff bzw. eher gar nicht existent denn wir saßen eigentlich nur im Bus zurück nach New York. Traurig, Boston schon nach so extrem kurzer Zeit verlassen zu müssen obwohl diese Stadt ja sogar nur der Ersatz für unseren vom Veranstalter stornierten 3-Tagestrip zu den Niagarafällen und nach Toronto gewesen war.

 

 

Ich bin mir sicher, wir haben in Boston einen mehr als würdigen Ersatz gefunden und können jedem Städte-Fan nur ans Herz legen, sich einmal Boston vorzunehmen, auch wenn sein Herz nicht gerade für Amerika schlägt! Boston hat einen extrem europäischen Touch und eignet sich ganz nebenbei auch hervorragend als Ausgangspunkt für die Erkundung der landschaftlich reizvollen Neuenglandstaaten.