Vorweihnachtsstimmung am Rhein
SA 13. Dezember
7.30 Uhr
Ich sitze in der Bahn nach Hannover, wo ich mich bei Starbucks [!Keine Werbung!] mit Svenja treffe. Wir wollen nach Köln weil wir uns vor auf den Tag genau einem Monat überlegt haben, dass wir doch den kleinen Zeitraum, wo wir gleichzeitig frei haben in der Weihnachtszeit, für eine kleine Wochenendtour nutzen könnten. ![]()
8.30 Uhr
Nach dem ersten Starbucks [!Keine Werbung!] des Wochenendes sitzen wir in der Bahn nach Köln und (sekt)frühstücken ausgiebig.
11.10 Uhr
Ankunft Köln Hbf.
12.10 Uhr
Endlich haben wir zu Fuß und mit Sack und Pack das A&O Köln Neumarkt [!Keine Werbung!] erreicht und können einchecken. Die Zimmer sind noch nicht bezugsfertig. Das macht aber gar nichts, denn wir können das Gepäck im Gepäckraum (hoffentlich einigermaßen sicher) verstauen und machen uns auf den Weg zu Fuß Richtung Innenstadt.
Ganz in der Nähe des Hotels befindet sich die Christmas Avenue, der Weihnachtsmarkt der Schwulen und Lesben – leider noch geschlossen. Aber es ist schon alles schön bunt und es lässt sich erahnen, wie trubelig es hier zugehen wird, wenn die Avenue geöffnet ist.
Der Weihnachtsmarkt am Neumarkt ist aber schon geöffnet und wir schlendern nach einem kurzen Starbucks-Stopp [!Keine Werbung!] ganz gemütlich hin und her und stillen den ersten Hunger mit leckerem Flammkuchen.
Weiter im Programm! Auch der Weihnachtsmarkt am Dom ist sehenswert, hier lassen wir uns den ersten Glühwein schmecken.
In der Touristik am Dom ergattern wir unsere Köln Card [!Keine Werbung!], die bei der Hotelbuchung über ITS [!Keine Werbung!] inklusive ist und uns Ermäßigungen bei verschiedenen touristischen Attraktionen sowie freie Fahrt mit den Öffis gewährt.
Als nächstes besichtigen wir kurz den Kölner Dom von innen und besteigen ihn anschließend ganz sportlich, natürlich nicht ohne an Höhenangst zu leiden. Ich könnte zu Hause mal etwas für meine Kondition tun...
Jetzt waren wir aber lange nicht auf einem Weihnachtsmarkt! Der nächste auf unserer Liste ist der am Alten Markt. Hier geht es los mit Kakao-Amaretto, was DAS Getränk unseres Wochenendes werden soll!
Der Hunger treibt uns anschließend ins nahe gelegene Hard Rock Café [!Keine Werbung!], wo wir anderthalb Stunden auf einen Tisch warten. In der Zwischenzeit besuche ich mehrfach den Hard Rock Shop [!Keine Werbung!], werde aber nicht fündig... Das Essen ist dann ganz gut, Bedienung und Ambiente lassen aber zu Wünschen übrig.
20.00 Uhr
Ein langer Tag geht zu Ende, wir machen uns auf den etwa anderthalb Kilometer langen Fußweg zurück zum Hotel. Wir passieren wieder die Christmas Avenue, die zu dieser Uhrzeit erwartungsgemäß belebt ist. Es gibt sogar eine Bühne mir großartiger (Live??-)Musik. Wären wir nicht so platt, würden wir es hier sicher eine ganze Weile aushalten!
Aber es wird jetzt doch Zeit, einmal die Zimmer zu beziehen und den Fernseher zu testen.
SO 14. Dezember
Ausschlafen, Frühstücken, Losmarschieren.
11.30 Uhr
Wir fahren mit der Strapazenbahn zum Heumarkt, wo wo aus wir den Hafen-Weihnachtsmarkt ansteuern. Kakao-Amaretto da sind wir! Ein paar schöne Souvenirs finden wir auch. Der Weihnachtsmarkt gefällt mir außerordentlich gut.
Aber insgesamt muss ich sagen, sind die Weihnachtsmärkte in Köln alle sehr schön. Zu Hause kann ich diesen Märkten nicht so viel abgewinnen wie hier. Jeder Weihnachtsmarkt hat ein eigenes Thema und ist dann im Grunde jeder für sich einheitlich gestaltet. Sei es die Optik der einzelnen Stände und Buden oder die Deko, alles ergibt ein jeweils tolles Gesamtbild.
Hier am Hafen wollen wir als nächstes ins Lindt Schokoladenmuseum [!Keine Werbung!]. Das erste Stück Schoki gibt es zum Glück bereits mit der Eintrittskarte. Wir verbringen hier geraume Zeit mit Lesen von Infotafeln, Besichtigung der Schokoladenproduktion sowie Kostproben vom Schokobrunnen. Kein schlechter Zeitvertreib.
15.00 Uhr
Wir haben endlich den richtigen Bootsanleger gefunden und freuen uns auf eine einstündige Rheinschifffahrt mit Kakao-Amaretto und wärmen uns an Bord gut auf.
Anschließend zieht es uns wieder zum Weihnachtsmarkt am Alten Markt, hier essen wir leckeres Knofi-Brot, trinken unser Lieblingsgetränk, probieren uns durch verschiedene Likörstände und erstehen diverse Souvenirs bzw. Weihnachtsgeschenke.
Fehlt uns nur noch der Weihnachtsmarkt am Heumarkt. Er ist ziemlich groß und hat sogar eine Schlittschuhbahn. Es gibt viel zu sehen aber letztlich sind wir doch irgendwann erschöpft und fahren zurück zum Hotel, natürlich nicht ohne der Christmas Avenue noch einen kurzen Besuch abzustatten.
Abends verlassen wir unsere Residenz noch einmal um in der nahe gelegenen L´Osteria [!Keine Werbung!] sehr gut zu Abend zu speisen.
MO 15. Dezember
Ich lasse das Frühstück ausfallen, das Bett ist zu verlockend und ich will ganz in Ruhe Koffer packen. Erst spät checken wir aus und geben das Gepäck in den Gepäckraum, wir wollen den Tag noch nutzen.
In der Nähe des A&O [!Keine Werbung!] stöbern wir durch Butler´s [!Keine Werbung!] und landen anschließend auf unserem letzten Weihnachtsmarkt, dem Nikolausdorf. Es gibt Kakao-Amaretto und eine Laugenbrezel zum Frühstück, es ist schön, dass hier zur (Vor-)Mittagszeit noch nicht so ein Gedränge herrscht.
Als nächstes steuern wir das Belgische Viertel an. Wir erwarten ein Stadtviertel à la Hamburger Schanzenviertel aber können nicht einen interessanten Laden oder ein hübsches, alternatives Café ausmachen und der Weihnachtsmarkt am Stadtgarten hat traurigerweise noch geschlossen.
Wir kehren zu einer ausgiebigen Pause bei Starbucks [!Keine Werbung!] am Friesenplatz ein und laufen weiter bis zum Kölner Dom. Der Weihnachtsmarkt am Dom ist die nächste Anlaufstelle aber der Kakao ist aus. Auf dem gesamten Weihnachtsmarkt. Unfassbar. Also müssen wir futtern. Ausgiebig.
Anschließend stürmen wir noch die Shoppingmeilen der Kölner Innenstadt bevor wir unser Gepäck vom Hotel holen und zum Hauptbahnhof schleppen.
Abends verlassen wir zufrieden die Stadt. Ein mehr oder weniger entspanntes aber ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Köln ist ganz, ganz sicher wieder einmal eine Reise wert!! Aber eine Übernachtung dürfte dann auch reichen… Dom, Rhein und Shopping sind offenbar die Highlights der Stadt. Wenn also keine Weihnachtsmärkte, kein Konzert oder Fußballspiel auf dem Programm stehen, reichen zwei Tage für die Stadt vollkommen aus, unserer Meinung.
Und wer die bunten Bilderchen im Text vermisst hat, kann diese hier besichtigen! ![]()