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Neuer Inhalt folgt - Los Angeles


 


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Leaving Oxnard

 

 

Die Nacht auf den 11. Juni 2011 endete für uns wieder einmal gegen kurz nach 7 Uhr morgens. Schließlich hatten wir es am Vorabend noch nicht geschafft, schon wieder unsere Koffer zu packen…

 

 

Viertel nach 8 hatten wir dann endlich sämtliche Koffer und Taschen in unserem Platzwunder, dem Chevrolet Cobalt, verstaut und im Marriott Hotel Oxnard ausgecheckt und fuhren ohne gefrühstückt zu haben vom Hotelparkplatz weiter die Küste entlang Richtung Süden. Wieder optimistisch sommerlich gekleidet obwohl es noch neblig und sehr, sehr kühl war…



 

Malibu

 

 

Unser nächstes Ziel war Malibu. Wir hatten noch keine konkreten Vorstellungen ob man hier einen Zwischenstopp einlegen würde oder ob es nur eine Durchfahrt wird.

 

 

 


 

 

 

Wie bereits erwähnt, begegneten wir auf dem Weg wieder einer meilenlangen und nicht enden wollenden Kette von homosexuellen Radlern in Tutus, die eine Aktion gegen Aids unternahmen. Das war ein ganz fantastisches Bild… Einer von ihnen ließ sich von mir auch vor dem MALIBU-Schild mit seiner Kamera fotografieren… Ich schließe daraus, dass die Teilnehmer von weit her zusammen gekommen waren…

 

 

Der Schriftzug „27 Miles of Scenic Beauty“ beschreibt den „Ort“ Malibu eigentlich sehr gut. Ich hätte jetzt zwar nicht raten mögen über wie viele Meilen er sich hinzog aber es waren so einige und ich glaube mehr als die Häuschen am Strand sowie die in zweiter Reihe auf der anderen Straßenseite, ist dieses berühmte Malibu auch gar nicht! Man fährt da also einfach so durch und kann sich vorstellen, dass es nicht das schlechteste sein kann, dort zu wohnen.

 

 

Santa Monica



 

Gut 20 Meilen später, gegen halb zehn, erreichen wir dann den Santa Monica Pier. Wir parken für 6 Dollar direkt neben der Ansammlung von Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften, dessen Haupterkennungsmerkmal wohl das Riesenrad ist.

 


 

 

 

Der sogenannte „Pacific Park“ verfügt außerdem über ein Aquarium, zahlreiche Geschäfte sowie Restaurants und Bars.

 


 

 

 

 

Es wehte eine ordentliche Brise vom Pazifik, sodass wir uns dazu entschlossen, doch noch einmal die Jacken hervorzukramen bevor wir uns auf den Weg machten, den Pacific Park zu erkunden.

 

 

Die Fahrgeschäfte hatten um diese Uhrzeit noch alle geschlossen, sahen allerdings auch wahrlich nicht vertrauenserweckend aus… Wir schwirrten also durch sämtliche Gift Shops und ließen dort auch den ein oder anderen Dollar…

 

 

Einige Souvenirs reicher, führte unsere Route nun auf Umwegen nach Hollywood.

 

 

 


 

 

 


 

 

 


 


 

Die Wohnorte der Stars

 

 

Wir wollten jedoch vorerst durch die Wohngebiete von Bel Air und Beverly Hills fahren um uns die Häuser der Stars und Sternchen anzusehen.

 

 


 

 

 



 

 

 


 

 

 

Bel Air liegt etwa 10 Meilen entfernt von Santa Monica und ist schneller und einfacher erreicht als wir zu hoffen gewagt hätten. Der Verkehr im Großraum von Los Angeles ist zwar ein gehörig anderer als auf den einsamen Küstenstraßen, von denen wir kamen, doch nicht so unüberwindbar wie angenommen.

 

 

Die Häuser in Bel Air sind wirklich beeindruckend schön und mit Sicherheit unbezahlbar, doch boten sich kaum Gelegenheiten, diese auf der Kamera festzuhalten, abgesehen davon, dass sie auf dem Foto vermutlich nicht halb so beeindruckend rüberkommen würden…

 

 

Wir fuhren also eine Weile ohne Navi einfach kreuz und quer und genossen die schöne Umgebung, bis wir den Sunset Boulevard erreichten.

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 




 


 

 

Wir schalteten das Navi wieder ein und ließen uns nach Beverly Hills führen.

 

 

Dieser Stadtteil war dann schon wieder um einiges trubeliger als Bel Air, aber dennoch schick und das Zentrum ist natürlich der Rodeo Drive, wo man ein sündhaft teures Geschäft neben dem anderen findet…


 

 




 

Hard Rock Café Universal Studios

 

 

Wir wollten ins Hard Rock Café! Wir waren irritiert, dass uns das Navi partout nur in die Universal Studios bringen wollte aber mussten das letztendlich so akzeptieren und auch die Parkgebühren in Kauf nehmen.

 

 

Es war bereits viertel nach zwölf als wir misstrauisch unsere Autoschlüssel dem Mann beim Valet Parking in den Studios in die Hände drückten und sämtliche auch nur annähernd Wertgegenstände mitnahmen. Die Jungs lachten uns bestimmt innerlich aus… Aber wir hatten bisher noch absolut gar keine Erfahrungen gemacht mit Valet Parking.

 

 

 


 

 

 

Der Hard Rock Shop war unerwartet klein aber immerhin waren außer uns kaum Kunden drin, sodass wir genug Zeit und Platz hatten uns die T-Shirts etc. anzuschauen, anzuprobieren und letzten Endes… zu kaufen! Auf dass die Kreditkarte ordentlich glühe…

 

 


 

 

 

Und da es ja nun sowieso Mittagszeit war und nur Gott wusste wann die nächste Gelegenheit kommen würde, beschlossen wir, im Hard Rock Café gleich noch zu speisen.

 

 



 

 



 








 

Einen leckeren Greek Salad später war ich satt und glücklich und wir bummelten noch ein wenig über den Universal City Walk der unendlich viele Gift Shops für uns parat hielt. Hier gab es mit Abstand die größte Auswahl, darunter aber natürlich auch den größten Kitsch! Aber klar! Wir waren in HOLLYWOOD!...

 

 

 

 

Zu lange wollten wir aber nicht in den Studios bleiben, da wir mit Hollywood und den knapp 200 Kilometern bis nach Palm Springs noch so einiges an diesem Tag vor hatten…

 

 

Wir erhielten unser Auto natürlich wohlbehalten zurück und stellten nun das Navi ein auf „Walk of Fame“.

 


 


 

 

 

Penner statt Glamour

 

 

Je näher wir aber der Glitzer- und Glamourstraße kamen, desto deutlicher wurde, dass hier Tom Cruise regiert!...

 

 

Scientology wohin man blickt! Derart krass hatte ich es mir dann doch nicht vorgestellt gehabt… Aber die Sekte ist hier extrem präsent!

 


 

 

 


 

 

 


 


 


 

 

 


 

 

 

Und dann waren wir plötzlich da! Zwischen Hollywood Boulevard und Yucca Street befindet sich das Herzstück Hollywoods. Der Walk Of Fame mit seinen Sternen im Boden, die Prominente aus der Unterhaltungsindustrie ehren.

 


 

 

 


 

 

 



 

 

 

Und wenn ich an dieser Stelle eines verraten darf… Wir haben uns in unserem ganzen Urlaub nur dreimal etwas unsicher gefühlt. Zweimal davon in L.A. und einmal davon genau HIER!

 

 

Stars und Glanz? Weit gefehlt! Dreckig, überfüllt und zahlreiche Obdachlose. Schon eher!

 

 

Dennoch wollten wir natürlich einmal aussteigen und den ein oder anderen Stern fotografieren… Siegessicher steuerten wir also eine freie Parkbucht an, parkten sehr genau ein, verriegelten die Türen und wollten, die Handtaschen so fest im Griff, wie nie zuvor, losgehen, als uns ein netter Mann darauf aufmerksam machte, dass wir hier nicht parken dürfen. Er erklärte uns daraufhin das Straßenschild und wir mussten feststellen, dass das vermutlich wohl nicht das erste Mal gewesen sein dürfte, dass wir falsch geparkt hatten…

 

 

Unweit des Kodak Theatres, wo jährlich die Oscar-Verleihung stattfindet, fuhren wir dann -bereits nach vierzehn Uhr- in ein Parkhaus, zahlten unerwartet günstige 3 Dollar und machten uns auf den Weg zum Walk Of Fame. Da fuhren wir also mit dem Fahrstuhl vom Parkhaus nach unten, stiegen aus und standen wo? Vor einem Hard Rock Café!!! Oh je oh je, da führte nun aber kein Weg dran vorbei!!...

 

 

Der nette Mitarbeiter tauschte mir sogar eines meiner zwei in den Universals erstandenen T-Shirts um, sodass ich nun einmal Los Angeles und einmal Hollywood auf meinen Shirts stehen habe.

 

 

Jetzt konnte es aber losgehen! Direkt vor der Tür wartete schon Spiderman auf mich und ich musste direkt mal, gegen eine kleine Spende, ein Foto machen lassen.

 

 


 

 

 


 

 

 

 

Und dann begann die Fotosession mit den Sternen, nur unterbrochen von einem kleinen Abstecher in einen Gift Shop… Kurz bevor dann der Akku der Kamera seinen Geist aufgab, kehrten wir erschöpft bei Starbucks neben Madame Tussaud´s ein und gönnten uns in der inzwischen großen Hitze, einen Strawberry Frappuccino! Dieser weckte wieder die Lebensgeister in uns.

 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 


 


 

 

 


 

 

 


 

 

 


 

 


 

Dann war es inzwischen auch schon 17.30Uhr und wir machten uns auf zum Auto, da noch zwei Stunden Autofahrt bis nach Palm Springs vor uns lagen…

 

 

Auf dem Weg nach Palm Springs

 

 

 

Palm Springs befindet sich landeinwärts und wird im Nordwesten vom San Bernadino National Forest, im Südwesten und Süden vom Mount San Jacinto, im Südosten vom Salton Sea und im Osten vom Joshua Tree National Park umrahmt. Letzterer war auch der Grund warum wir uns hierher in die Wüste begaben.

 

 

1987 veröffentlichte meine Lieblingsband U2 ihr fünftes Album, das da heißt „The Joshua Tree“. Auf dem Cover befindet sich selbstverständlich ein solcher Joshua Tree und so wünschte ich mir sehnlichst, eben so einen live zu sehen.

 

 

Aber der Reihe nach! Zuerst galt es, die eintönige Fahrt durch die Wüste zu überstehen. Es war einerseits äußerst beeindruckend zu sehen wie sich der Großstadtdschungel nach und nach in eine unglaubliche Weite und Leere veränderte und das gepaart mit den wundervollen Farben der untergehenden Sonne, doch andererseits ist eine wenig abwechslungsreiche Strecke, die wirklich nur geradeaus geht, nach einem solch anstrengenden Tag im Mega Traffic, nicht gerade die Top Motivation.

 

 

So kommt es, dass wir es Rike´s Unterhaltungsfähigkeiten, James Blunt und in erster Linie der Kekspackung auf dem Rücksitz zu verdanken hatten, dass ich meine Äuglein bis zu letzt halbwegs offen halten konnte. Die Kekspackung war am Ende zwar leer und mir ziemlich schlecht aber besser als ein Crash auf der Interstate 10!

 


 



 


Alle Bilder von L.A. findest du
HIER!

Die kommenden Tage in Palm Springs und im Joshua Tree Nationalpark siehst du
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