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Mallorca 2016


 
Ich freue mich riesig, von der Warteliste nachgerückt zu sein und ein paar Tage auf der deutschesten aller nicht-wirklich-deutschen Inseln verbringen zu dürfen um endlich einmal kennen zu lernen, was ich da tagtäglich eigentlich so verkaufe…



 
 
 
Ich bin gespannt, wie der Rest der Insel aussieht, denn bisher kenne ich nur Palma, die Playa de Palma, Soller und Puerto de Soller und natürlich den Flughafen und Kreuzfahrthafen.
 
 
 Möchtest du hier weiter lesen oder in den Fotos bei Flickr? (Da allerdings nicht so ausführlich wie hier.)

 
Dienstag, 13.09.2016
 
1 Uhr:
 
Pünktlich auf die Minute holt mich das Sammeltaxi zum Hannover Airport ab. Ich merke schnell, dass die zwei Stunden Schlaf mich nicht besonders voran gebracht haben. Der Fahrstil des Fahrers verhindert aber ein Wegnicken meinerseits.
 
02:15 Uhr:
 
Ich lerne die erste Teilnehmerin der Gruppe kennen – Michelle. Wie sich im Zielgebiet dann heraus stellt, meine Zimmerpartnerin. Wir treffen bald auf weitere Teilnehmerinnen und die Gruppenleitung. Eingecheckt habe ich schon. Jetzt heißt es fleißig warten.
 
4 Uhr:
 
Wir sitzen bereits am Gate und warten immer noch. Geboten wird uns, dank deutlich betrunkener Junggesellenabschiedsgruppen in einheitlichen neongelben T-Shirts, mehr als genug.
 
7 Uhr:
 
Den Flug habe ich, abgesehen von der Laugenstange und einem Wasser, wunderbar verschlafen. Gerädert fühle ich mich trotzdem als wir pünktlich am Aeropuerto de Son Sant Juan in Palma landen!
 
9 Uhr:
 
Unser Standorthotel Girasol in Cala Millor ist auf den ersten Blick annehmbar! Nur leider können wir noch nicht auf die Zimmer. Es gibt zunächst Frühstück – das Buffet ist sehr vielfältig aber ich kann jetzt nichts essen…
 
Zum Glück dauert es nicht sehr lange, bis wir auf die Zimmer kommen. Unser Eckzimmer Nr. 507 hat einen großen Balkon mit Blick auf die Straße aber auch Richtung Meer und auf die Betonbunker um uns herum…
 
Cala Millor erscheint mir ausgesprochen hässlich  - da habe ich den Ballermann eleganter in Erinnerung. Ich habe die böse Vorahnung, dass es hier in nahezu allen Küstenorten ähnlich aussehen wird… Aber warten wir doch ab!
 
Das Mittagessen verschlafen Michelle und ich jedenfalls. Da kommt uns am Nachmittag das Zimmermädchen mit ihrem Obstkorb ganz recht. Ab auf den Balkon – jeder 1 Banane und 2 Erdbeeren, besser als  nichts!
 
Im Nachhinein wäre es nur schön gewesen, wenn das Zimmermädchen den restlichen Korb auch mal wieder abgeräumt hätte, dann wären Michelle die Ameisen vorm Bett und im Koffer erspart geblieben…
 
18.30 Uhr:
 
Endlich die offizielle Begrüßung und Programmvorstellung sowie Kennenlernen der vollständigen Gruppe und unserer TUI-Reiseleitung von Mallorca im Konferenzzimmerchen des Girasol.
 
Das Programm klingt ähnlich vielversprechend wie zuvor in schriftlicher Form aber so langsam wird es für uns ziemlich dringend mit dem Abendessen!
 
21 Uhr:
 
Endlich Abendessen – leider nicht in Buffetform sondern serviert am Platz, 3 Gänge, aber nicht das, was ich mir für heute Abend erhofft hatte.
 
Es gibt als Vorspeise ein leckeres kleines Gemisch aus winzig kleinen Obststückchen, bei den „Fleischessern“ ist auch noch Lachs dabei. Der Hauptgang besteht aus einem Löffel Bandnudeln mit leckerer Pilz-Rahmsauce und wahlweise Wachtelfleisch. Zum Dessert ein schokoladiger Kuchen, auf den ich verzichte, mit einer sehr leckeren Kugel Eis. Das war insgesamt wirklich sehr gut und auch optisch ansprechend präsentiert – das hatten wir so nicht erwartet vom Girasol.
 
Das Girasol ist insgesamt wirklich eine solide Adresse aber zum Essen kann ich sonst nicht viel sagen. Das Frühstück schmeckte mir eher nicht. Das einzige Abendessen hier, war sehr gut aber das soll insgesamt nicht als Bewertung des Essens zählen. Die Zimmer finde ich mehr als in Ordnung, man hat wirklich genug Platz, sie sind renoviert aber nicht gerade modern, der Balkon ist groß und möbliert, das Badezimmer auch gut und sauber. Es ist einfach nichts Besonderes aber vollkommen ausreichend, man kann es definitiv verkaufen, zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis hier meistens unschlagbar ist! Fußgängerzone und Strand befinden sich nicht weit entfernt. Fazit: Sehr gut geeignet für den preisbewussten Gast, der dennoch zentral in einem ordentlichen Haus wohnen möchte. Ich habe mich in den vier Nächten sehr wohl gefühlt. Das Highlight ist der superherzliche Direktor Pedro! :-)
 
Mittwoch, 14.09.2016
 
8 Uhr:
 
Frühstück.
 
9 Uhr:
 
Abfahrt nach Can Picafort. Hier besichtigen wir drei Hotels:
 
The Sea By Grupotel: Hat mir persönlich sehr gut gefallen. Adults Only Hotel direkt am Strand. Ultra modern und mit der originellen Idee, den Gast in eine Art Aquarium-Feeling zu versetzen, als befände er sich in eben so einem. Schick - durchdacht bis ins Detail. Fazit: Absolut empfehlenswert wenn Pool- und Gartenlandschaft unwichtig sind (leider sehr klein).



 
Grupotel Farrutx: Fand ich auch sehr schön, etwas nach hinten versetzt, vom Strand weg, dennoch zentral im Ort, der mir im Übrigen ebenso wenig gefällt wie Cala Millor. Ebenfalls neu renoviert aber nicht derart intensiv wie im The Sea. Fazit: Absolut empfehlenswert wenn Pool- und Gartenlandschaft unwichtig sind (leider sehr klein).



 
Grupotel Montecarlo: Schönes Haus, hat von den drei Grupotels am Meisten Flair, liegt aber noch ein Stückchen weiter weg von Strand und Geschäften und der Pool befindet sich an einer recht stark befahrenen Straße, somit ist es dort nicht so ruhig wie man es sich vielleicht wünscht. Fazit: Absolut empfehlenswert, besonders wenn Gäste den allzu modernen Stil als etwas zu „kühl“ empfinden bzw. nicht so gerne mögen.



 
Im Anschluss gönnt man uns das fantastische Mittagsbuffet vom Grupotel Montecarlo – dazu kann ich nichts weiter sagen, als, dass Auswahl und Geschmack wirklich, wirklich sehr gut sind.
 
Den Nachmittag verbringen wir dann viel mit Busfahren aber ein tolles Ausflugsziel liegt mitten darin! Nämlich der erste große View Point wenn man Richtung Kap Formentor fährt!


 
Hier kann man, wie an den View Points in den USA, wunderbar spazieren gehen, auf das Meer blicken, tolle Fotos schießen und verweilen. In den meisten Bereichen ist es natürlich sehr überlaufen aber zum Beispiel mit einem Mietwagen ist man ja flexibel und kann morgens vor dem großen Andrang kommen!
 
18 Uhr:
 
Hotelauswertung 3x Grupotel und anschließende Fahrt nach Sa Coma.
 
Hier besichtigen wir ein 1-2-Fly-Haus und sind dort zum Abendbuffet eingeladen!
 
Protur Safari Park: Gigantisch große, sehr gepflegte Anlage mit dem größten nur vorstellbaren Kinderanimationsprogramm, darunter Aqua Park, Safari Zoo und Co.! Trotz der Größe und des Überangebots hat es mir unheimlich gut gefallen. Absolutes Familienhotel, das unfassbar viel bietet, vor allem im Anbetracht der immer sehr günstigen Pauschalpaketpreise! Fazit: Ich werde das Haus zukünftig sehr aktiv anbieten, wo es mir passend erscheint.

 
Donnerstag, 15.09.2016
 
08:30 Uhr:
 
Frühstück.
 
09:30 Uhr:
 
Abfahrt nach Palma, wo wir im Rahmen „gruppenunabhängiger Eigenrecherche“ ein wenig auf eigene Faust unterwegs sein dürfen. Da ich die Stadt bereits aus meinem Mallorca-Urlaub vor wenigen Jahren kenne, gibt es für mich hier nicht wirklich etwas Neues, zumal wir auf einen Besuch der Kathedrale La Seu von innen verzichten. Wir finden aber ein paar Souvenirs und vor allem rechtzeitig den Rückweg zum vereinbarten Treffpunkt.


 
Zusammen als Gruppe begeben wir uns in das älteste Kaffeehaus von Palma zum Mittagessen. Die Gerichte sind hier sehr fleischlastig, sodass ich auf ein kleines Stück Gemüsepizza und etwas Paprikapizza zurückgreife. Pizza ist dabei sicherlich die falsche Wortwahl, da es sich um typisch mallorquinische Speisen handelt, die mir aber leider nicht so zusagen. Aus Verzweiflung wird es dann noch eine Kugel Mandeleis, das eher wie ein Wassereis schmeckt aber auch ultra lecker ist!
 
13 Uhr:
 
Abfahrt mit dem Roten Blitz von Palma nach Soller! Diese Bahnverbindung besteht schon seit 1912, damals noch für den Transport der Orangen -  heute ist es eher eine Touristenattraktion, die ich auch schon von meinem letzten Mallorca-Besuch kenne.


 
Die elektrische Schmalspurbahn lohnt aber auch noch diese zweite Fahrt, da die Ausblicke unterwegs auf die wunderschöne Landschaft einfach herrlich sind! Sechs Mal täglich hat man die Chance von Palma aus zu starten!
 
Man fährt fast 30km in eher gemäßigtem Tempo, erst aus der Stadt heraus und später etwas schneller Richtung Gebirge. Olivenbäume, Mandelplantagen, hohe Berge, kleine Schäfchen, über Brücken und durch Tunnel!
 
Einige Bahnverbindungen beinhalten sogar einen Fotostopp am Mirador del Pujol d´en Banya, das kenne ich so vom letzten Mal! Aber unsere heutige Fahrt geht non stop, sodass wir nach schätzungsweise etwa einer halben Stunde bereits Soller erreichen, wo wir in die Straßenbahn nach Puerto de Soller umsteigen.
 
Eine Fahrt im Winter ist natürlich deutlich entspannter weil die Züge dann nicht so brechend voll sind wie jetzt in der Hochsaison. Landschaftlich hat mir aber beides äußerst gut gefallen, ich konnte keinen Unterschied feststellen – nur bei Regen ist es bestimmt nicht so nett!
 
In Puerto de Soller haben wir kurz Gelegenheit uns umzuschauen -  ich schlage im Delikatessengeschäft Fet a Soller zu! Hier gibt es alles was das Herz begehrt, von Früchten über Olivenöl, Konfitüren, Eis, Spirituosen und Weinen bis hin zu Kräutern, Wurst, Käse & Co.!
 
Einen kurzen Fußweg entfernt wartet dann wieder unser Bus, der uns zurück Richtung Palma bringt, genauer gesagt an die Playa de Palma, wo wir auch noch ein bisschen Verschnaufen können. Michelle und ich tun dies im Mercadona und im WLAN des nächsten zu besichtigenden Hotels.
 
Grupotel Playa de Palma Suites & Spa: Das Haus hat fünf absolut verdiente Sterne inklusive sehr großem Spa- und Fitnessbereich und wirkt als wahre Oase der Ruhe am Ballermann. Fazit: Tolle Lage etwas abseits von Bierkönig, Mega Park & Co., stilvolles, ruhiges Hotel, keine negativen Aspekte erkennbar!



 
Das Abendessen im Grupotel Playa de Palma ist für mich das Beste der gesamten Woche! Auch die Weine, die man sogar für zu Hause käuflich erwerben kann, sind empfehlenswert. Mir hat es sagenhaft gut gefallen!
 
Zum Abschluss dieses tollen Tages gehen wir noch in den Pabisa Beach Club auf eine Runde Cocktails! Hier lässt der Service wirklich sehr zu wünschen übrig aber eine lustige Runde ist es trotzdem!
 
 
Freitag, 16.09.2016
 
8 Uhr:
 
Frühstück.
 
9 Uhr:
 
Abfahrt Richtung Cala Ratjada, wo uns die wohl schönste Hotelbesichtigung der Woche erwartet!
 
Sensimar Aguait: Erinnerungen an meinen Sensimar Urlaub 2015 in der Türkei werden lebendig! Hier stimmt einfach alles. Tolles Personal, herzlicher Empfang, das Sensimar Konzept wird durch und durch gelebt, nebenbei erwähnt erhalten wir zwischendurch Snacks und Getränke, das hatten wir bisher nirgends. Jede Frage ist willkommen, man nimmt sich Zeit für uns, betreut uns einwandfrei. Wie muss dann erst der Urlaub hier sein? Fazit: Direkt am Meer, ohne lästigen Sandstrand, ruhige Umgebung aber Cala Ratjada dennoch fußläufig erreichbar, wunderschöne Zimmer, tolle Gartenanlage, einfach nur Wohlfühlen! Ich hab privat Lust herzukommen!



 
Weiter geht die Fahrt! Wir machen einen Schlenker durch Cala Ratjada – meine Befürchtung „kennste einen Küstenort, kennste alle Küstenorte“, bestätigt sich langsam aber sicher. Und dann geht es ins Landesinnere! Endlich!
 
Nach einer etwas weiteren Fahrt kommen wir aber dennoch endlich am Viverde Hotel Sa Bassa Rotja an. Viverde wird es bald nicht mehr geben aber das Konzept bleibt hier auf jeden Fall bestehen, zumal es schon vor Viverde-Zeiten bestanden hatte!
 
Wir verbringen hier eine sehr schöne Zeit während einer ausgiebigen Hotelbesichtigung, der selbständigen Kräuterschnapsherstellung und des leckeren und landestypischen Mittagessens.
 
Viverde Sa Bassa Rotja: Erinnerungen an meine Inforeise Türkei 2014 werden lebendig! Da haben wir ein paar Nächte im Viverde Hotel Loryma verbracht. Das war damals wirklich toll aber hier ist es einfach noch einmal authentischer! Endlich mal ein bisschen spanisches Flair! Völlig ruhige Lage, fernab von auch nur irgendetwas. Nur Pool, Spa, Wanderwege, Reitwege, Pferde, Schweine, Esel und eigener Gemüse- und Obstanbau. Fazit: Zum Erholen in der Natur mit einem gewissen Komfort perfekt geeignet!



 
Die Rückfahrt zum Hotel zieht sich, aber irgendwann ist es dann doch geschafft.
 
17.30 Uhr:
 
Abfahrt nach Porto Petro zur nächsten Hotelbesichtigung.
 
Puravida Blau Porto Petro: Leider hatte ich die Erwartungshaltung hier ein weiteres schönes Puravida Haus vorzufinden, wie das Jardin Tropical auf  Teneriffa oder gar das Seno an der türkischen Ägäis. Aber weit gefehlt! Die Anlage ist gigantisch groß, das habe ich selten erlebt, passt viel besser zum Club Med, der das Hotel früher betrieben hat, oder würde auch einen schönen Robinson oder Magic Life Club abgeben aber  es ist dennoch fraglich ob es mir dann besser gefallen würde. Fazit: Das Konzept wird gelebt – aber nicht mehr lange. Man darf gespannt sein, was aus dem Haus wird, die Verhandlungen zwischen Blau und TUI laufen noch. Ich habe einen weniger guten Eindruck erhalten, darunter ein völlig überfüllter und lauter „Ruhepool“ mit einer tschechischen Partygruppe, Kinder auf den Balkonen im Adults Only Bereich und ein völlig überfülltes und extrem lautes Restaurant.



 
Das Abendessen hier war geschmacklich wunderbar aber das ist auch alles, was ich hier positiv in Erinnerung halte.
 
Porto Petro als Ort, das ist jedoch etwas, das mir gefällt. Es gibt nur etwa 10 Restaurants, einen ganz kleinen Hafen zum Spazieren oder Verweilen und ansonsten ist es sehr ruhig und unspektakulär. Kein riesiger, hin geklatschter Touristenort voller Bettenburgen.
 
Samstag, 17.09.2016
 
9 Uhr:
 
Frühstück. Und Koffer packen. Unser Hotel ist überbucht und acht Zimmer müssen für die letzte Nacht umziehen. Eigentlich konnte es gar nicht anders sein, als, dass es mich trifft! Natürlich… Aber gut, hilft ja nichts und das neue Hotel befindet sich auch nur drei Straßen weiter.
 
10 Uhr:
 
Spaziergang zum nahegelegenen…
 
Hipotel Hipocampo: Tolles Haus, neu renoviert, direkt am Strand, mitten im Ort, auffallend günstige Nebenpreise für Getränke oder ähnliches, absolut nichts, was negativ ins Auge sticht. Fazit: Kann man blind buchen!



 
Anschließend fahren wir wieder eine ganze Weile Bus! Die allerletzte Hotelbesichtigung steht an!
 
FAMILY LIFE Mallorca Mar: Große Family-Anlage mit drei Pools, es gibt alles mögliche für Kinder, sogar ein Babysitterdienst wird günstig angeboten, kann man gut buchen! Fazit: Achtung! International. Hier sind nicht nur deutsche Gäste und die Beschilderungen und das Personal sind mehrsprachig, also auch stark auf z.B. britische, skandinavische, französische oder BeNeLux-Gäste eingestellt.



 
Das Mittagsbuffet im Mallorca Mar ist wirklich sehr lecker, allerdings vermisse ich die Käseplatte, die mir sonst bisher das Dessertbuffet erspart hat. Jetzt erspare ich mir beides. Wir haben einfach kulinarisch schon so viel tolles erlebt diese Woche!
 
Wir fahren zurück und beziehen unser neues Zimmer, die Nr. 414 im Hipotel Said: Mir gefällt es ausgesprochen gut, auch wenn die Zimmer alt sind und die dunklen, abgewetzten Möbel bald mal ausgetauscht werden könnten – das ist auch schon geplant! Das Bad ist viel größer und schöner, der Balkon bequem mit Blick auf den Pool. Fazit: Was will man mehr?
 
18 Uhr:
 
Hotelauswertung, Abschlussbesprechung und Fahrt nach Cala Ratjada. Hier findet unser Abschlussessen in der sehr stylischen, modernen aber lauten und windig-zugigen Tapas Bar Euforia statt.
 
Ganz offenbar „The place to be“  hier auf der Insel und speziell in Cala Ratjada, denn ohne Reservierung findet nicht mal ein Pärchen ein Plätzchen. Das Essen ist sehr gut aber wir können uns nicht richtig unterhalten, da die Musik extrem laut ist, wie in einem Club, wo man tanzen geht. Die Kellner sind muskelbepackte Fitnessjunkies in extra engen T-Shirts, passen damit ins Gesamtbild aber nicht zu meinem persönlichen Geschmack.
 
Leider wird es sehr spät, was für uns „Spätabflieger“ schon anstrengend ist aber die Teilnehmer mit 4Uhr-Transfer-Zeiten haben es noch etwas schwerer dadurch! Trotzdem ein gelungener Abschluss in einer außergewöhnlichen Location!
 
Sonntag, 18.09.2016
 
Das Frühstück im Hipotel Said ist nicht zu schlagen! Der reinste Wahnsinn was wir hier erleben! Ich habe noch kein so umfangreiches Frühstücksbuffet und so vollständig beschriftet gesehen!
 
Jeweils zig Sorten Säfte, Smoothies, Shakes, Joghurt, Müsli, Brot, Brötchen, Wurst, Käse, Honig, Marmelade und noch viel mehr. Darüber hinaus diverse Eier- und andere Warmspeisen, Gurke, Tomate, Paprika und weitere Sorten rohes Gemüse, jedes nur erdenkliche Obst, Pancakes, Brownies, die weltbesten Churros, mallorquinische Spezialitäten und und und! Erschlagend! Und dazu endlich einmal richtig vernünftiger Kaffee!
 
Wir lassen uns richtig schön Zeit, packen anschließend ganz in Ruhe unsere Koffer und checken „pünktlich“ zur Maximal-Check-Out-Time 12 Uhr aus, bevor wir uns für ein Stündchen Schlaf an den Pool begeben. Die Koffer stehen sicher im Koffer-Raum des Hotels und wir müssen noch den Tag rumkriegen bis am Abend der Transfer zum Flughafen geht.
 
Zu Mittag snacken wir im Captain Hook Restaurant, das zum Girasol gehört, dessen All Inclusive Bändchen wir behalten durften und jetzt noch benutzen können!
 
Zu guter Letzt gehen wir noch einmal auf kleine „Shopping“tour in Cala Millor und schlagen die letzten Stunden in der Lobby des Said mit lesen und im WLAN tot.
 
17.45 Uhr:
 
Abfahrt zum Flughafen.
 
Nach dem Check In, der „Wanderung“ zu Gate 93 im Terminal D und einem Snack von Burger King, geht es auch schon sofort los. Leider müssen wir in der Maschine noch sehr lange auf eine Starterlaubnis warten, weil gerade „Rush Hour“ am Airport herrscht, aber irgendwann dürfen auch wir starten.
 
23.55 Uhr:
 
Wir landen etwas verspätet in Hannover, sodass ich pünktlich „kurz“ nach Mitternacht meinem Schatz in die Arme fallen und ihm zum 30. Geburtstag gratulieren kann! Natürlich nur mit Muffin inklusive Geburtstagskerze! :-)