Kurztrip ♥ in die Oberpfalz - Es war soooooo schön!!!
Ganz spontan, ganz unverhofft, losgefahren
und irgendwie direkt ein bisschen verliebt.

Wie kam die Idee?
Vor nicht allzu langer Zeit entstand die Idee, Freunde in Regensburg zu besuchen. Wann und wie der Gedanke aufkam, weiß ich nicht mehr.
An Ostern diesen Jahres dann die Terminsuche und tatsächlich ein Ergebnis in nicht allzu weiter Zukunft: Das kommende Himmelfahrtswochenende – genau genommen Samstag bis Dienstag, Ende Mai 2017.
Die Bahn war schnell gebucht und die wenigen Wochen vergingen fast wie im Flug. Ehe wir uns versahen, saßen wir im Zug.
Bayern kennen wir fast noch gar nicht. Philipp jedenfalls nicht. Und meine Erfahrungen beschränken sich auch auf München, Neu Schwanstein und Dachau. Das ist außerdem alles schon lange her und bei Weitem nicht Bayern sondern nur ein winziger -und sehr touristischer- Bruchteil.
Dass wir uns jetzt mit Regensburg etwas vielleicht sogar noch viel Schöneres heraus gepickt hatten, konnte keiner ahnen!
Samstag, 27. Mai 2017
Wir mussten auf dem Hinweg lediglich in Hannover umsteigen und kamen mit nur wenigen Minuten Verspätung gegen 13.30Uhr am Regensburger Hauptbahnhof an, wo wir bereits am Gleis von unseren lieben Gastgebern erwartet wurden.

Zwei Busstationen später bezogen wir unser eigenes Zimmer in deren Wohnung und verschnauften ein Weilchen bei Salat und kühlen Getränken auf der gemütlichen Couch.
Halten wir uns nicht mit Nebensächlichkeiten auf, kommen wir zu Regensburg! Dieses galt es nun nämlich zu erkunden! Und da uns wirklich ALLES wirklich und richtig gut gefallen hat, kann ich alle Stationen des Wochenendes als Regensburger Highlights bezeichnen und diese absolut empfehlen. ♥ Los geht´s!
Stadtspaziergang
Unser erster Weg führte uns zurück mit dem Bus zum Hauptbahnhof und ab dort zu Fuß in die angrenzende Innenstadt, deren Hauptsehenswürdigkeit sicherlich der Dom sein dürfte! Klar, dass wir diesen direkt ansteuerten.
Der Dom St. Peter ist die bedeutendste Kirche der Stadt – und glaubt mir! Wir sind in Bayern! Die Stadt hat viele Gotteshäuser! Als „zu Stein gewordener Glaube“ wird er bezeichnet und erinnert mich persönlich optisch direkt an den Kölner Dom, der ihm wohl auch als Vorbild gedient hatte.
Durch ein paar hübsche alte Gassen schlenderten wir langsam aber sicher Richtung Steinerne Brücke, die ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt ist. Sie überspannt die Donau seit Mitte des 12. Jahrhunderts und gilt als ein Meisterwerk der mittelalterlichen Baukunst. Wir genossen kurz den Blick auf die Donau und begaben uns dann zurück Richtung Dom.
TIPP: Wer ohne einheimische Gastgeber unterwegs ist, sollte trotzdem unbedingt ein bisschen rumlaufen, auch einmal einfach umher irren! Man entdeckt viele schöne Dinge, sei es die faszinierende Architektur und die vielen bunten Häuschen, hier und da ein Hauch von Street Art, das ein oder andere hübsche Café oder Lädchen, jede Menge Flair… Einfach gehen und gucken!
Abendessen im Weltenburger
Direkt gegenüber des Doms befindet sich das Restaurant Weltenburger, wo wir uns im Biergarten niederließen und zünftig speisten. Ein toller Auftakt für unseren Regensburg-Aufenthalt!

TIPP: Es gibt auch eine sehr große vegetarische Auswahl! Und natürlich auch viele verschiedene Biere in der ältesten Klosterbrauerei der Welt!
Stadtführung
Anschließend spazierten wir noch gemütlich ein Weilchen durch die Altstadtgassen bis um 19Uhr unsere Stadtführung nahe des Weltenburger begann.
Die Regensburger Event-Agentur Stadtmaus bietet viele verschiedene (Themen-) Stadtrundgänge an. Auf Empfehlung unserer Gastgeber hatten wir natürlich zugestimmt, an einem solchen teilzunehmen.
Neu im Programm zum Lutherjahr 2017: Wie der Teufel das Weihwasser! - Unsere Tour dauerte 90 Minuten, beginnend an der König Ludwig Statue vor dem Dom, endend an der Kirche St. Oswald an der Donau.
Kurzweilig und auch lustig war es. Unser Guide hat die vielen Infos sehr gut rüber gebracht und die einzelnen Theaterszenen haben die Tour super aufgelockert! Zwei Schauspieler erwarteten uns -mittelalterlich verkleidet- an unterschiedlichen Stationen und ließen uns so manches Mal auch schmunzeln.
TIPP: Unbedingt vorab reservieren! Das Angebot ist zwar sehr groß – die Nachfrage aber auch!
Pause am Bismarckplatz
Was ich noch gar nicht erwähnte: Das Wetter hätte nicht besser sein können! Mit konsequent 30 Grad und wolkenfreiem, sonnig strahlendem Himmel, bescherte uns Petrus einen Urlaubstraum in Regensburg! – Übrigens bis einschließlich Dienstag!
Man brauchte frühestens ab ca. 21 Uhr ein Jäckchen, und so war ich dankbar, dass wir als Nächstes mit Kaltgetränken in der Hand unsere Füße in das Wasser des wirklich EISkalten Brunnens auf dem Bismarckplatz steckten!
TIPP: Auch wenn es nicht sommerlich heiß ist, kann man hier wunderbar verweilen, das tun hier alle! Der Bismarckplatz scheint DER Treffpunkt, vor allem junger Leute zu sein, wo man sich am Abend niederlässt und plaudert. Und: Es empfiehlt sich dringend ein selbst gemachtes Eis von Stenz, wenige Schritte entfernt in der Gasse, rechts von der Commerzbank!
Sonntag, 28. Mai 2017
Wir haben herrlich geschlafen und vertrödelten den Vormittag noch ganz entspannt ein wenig in der Wohnung bevor wir zum Frühstück/Brunch in der Stadt aufbrachen.
Haus Heuport
Auf Fahrrädern ging es Richtung Neupfarrplatz. Dort banden wir die Räder an und machten uns auf zum gerade mal 250m entfernten Hotel Heuport am Dom.

Draußen hatten wir die Wahl zwischen praller Sonne und angenehmen Schatten – wofür entschieden wir uns wohl?
Das umfangreiche Frühstücksbuffet (für sagenhafte 14,50€ inkl. Sekt, Saft und Wasser) befindet sich allerdings im Gebäude, die Treppe hoch. Nicht für jeden geeignet, uns allerdings egal, ein paar Schritte tun uns gut!
Auge in Auge mit dem Dom bzw. seiner Westfassade lässt es sich hier wirklich gut frühstücken – nur den Kaffee kann ich nicht empfehlen…
Terminlich hatten wir unseren Regensburg-Besuch übrigens gleich mit zwei Events in der Stadt getimt. Zufällig. Unabsichtlich. Zum Einen war gerade noch Dult (vergleichbar mit Schützenfest, Freischießen, Oktoberfest, wie auch immer man es regional unterschiedlich bezeichnet – besucht haben wir es jedenfalls nicht), zum Anderen fand der Regensburg Marathon statt.
Mit letzterem kamen wir hier beim Frühstück in Berührung, da die Strecke zwischen Dom und Heuport hindurch führte und während wir gemütlich unseren Joghurt umrührten oder die Weißwurst pellten, wetzte so manch einer, unter zeitweise aufbrandendem Applaus, schwitzend an uns vorbei. – Ich erinnere gerne: 30 Grad und gnadenlose Sonne!
Regensburger Dom
Wie schon gestern Abend bummelten wir noch ein wenig ziellos durch die Altstadt aber nicht ohne vorher die Tickets für unsere Donautour um 14 Uhr zu erwerben.
Das Highlight war sicherlich noch einmal der Dom, den wir nun auch von innen besichtigten. Es gibt offizielle Führungen aber als wir vorbei schauten endete gerade ein Gottesdienst und wir gingen selbst ein bisschen umher. Unsere lieben Gastgeber versorgten uns mit einigen Infos, wir schauten auch in die Bischofsgrablege und umrundeten das heilige Bauwerk noch einmal zu Fuß.
TIPP: Wer keine Führung bucht oder fachkundige Begleitung sowieso dabei hat, so wie wir, sollte sich mit der Regensburg App um den Dom herum oder überhaupt durch die Stadt bewegen und sich die kurzweiligen Infotexte an den jeweiligen Orten einmal anhören! Teilweise haben wir das auch gemacht.
Donau
Gleich um die Ecke gingen wir zum Beispiel noch in den Bischofshof, wo wir auch der App lauschten, bevor wir uns Richtung Schiff begaben und die ca. einstündige Donaufahrt zur Walhalla startete!
Auf dem Oberdeck war es kochend heiß aber kalte Getränke, Sonnenbrille und ein klein wenig Fahrtwind machten es sehr erträglich. Wärmer und sommerlicher hätte es ein paar Flugstunden weiter südlich auch nicht sein können!
TIPP: Das Schiff ist gut gebucht, alle wollen sie die Sonne auf dem Fluss genießen und die Walhalla erklimmen. – Wie wir! Bei so einem Kaiserwetter sollte man also rechtzeitig vorher die Tickets organisieren! In unserem Fall genügte ein kurzer Anruf am Morgen und die Info, dass noch genügend Tickets da seien und wir hatten sie direkt nach dem Frühstück besorgt!
Regensburger Walhalla
Der beeindruckende Bau der Walhalla thront ein ganzes Stück oberhalb der Donau, sodass es 358 Stufen vom Schiff bis zur Gedenkstätte zu erklimmen gilt!

Der tempelartige Bau wurde einst vom bayrischen König Ludwig in Auftrag gegeben um die bedeutendsten deutschsprachigen Persönlichkeiten zu würdigen! Im Jahr 1842, also nach rund zwölf Jahren Bauzeit, konnte der klassizistische Bau feierlich eröffnet werden.
Dort standen wir dann also im kühlen Inneren der Walhalla, die man für nur 4€ Eintritt betreten kann. Audios Guides (gegen Aufpreis) sind allerdings sehr sinnvoll, da einem so entsprechende Infos zu den Büsten der ausgestellten Herrscher, Künstler und Wissenschaftler zur Verfügung stehen. Diese Büsten werden hin und wieder aber auch ergänzt oder ausgetauscht, sodass nicht immer dieselben Büsten da sind!
Rückfahrt nach Regensburg
Pünktlich um 16Uhr traten wir auf dem Schiff den Rückweg in die Stadt an und versüßten uns auch hier die Fahrt mit Kaltgetränken! Mehr Urlaub geht nicht! Die Stunde verging wie im Flug und ein leichtes Hüngerchen ließ sich langsam erahnen.
TIPP: Ein leckeres Eis haben wir uns auch gegönnt – einfach die freundliche Bedienung ansprechen!
Grillplatz Jahn-Insel
Rasch innerhalb von 5-10 Minuten „nach Hause“ geradelt, Grillkram zusammengesucht und wieder zurück in die Stadt per Rad.
Grillen ist zwar eine sehr einheimische Aktivität, würde ich nach diesem schönen Abend aber auch für andere Urlaube mit auf die Liste setzen: Einweg-Grills kann man überall mit hinnehmen, Baguette, Fleisch, Würste und Gemüse, teilweise sogar als fertige Spieße, gibt es zur Saison wohl in jedem gut sortieren Supermarkt in unterschiedlichen Verpackungsgrößen.
In unserem Fall überquerten wir nur die Steinerne Brücke, schlossen die Räder ab und machen es uns im Halbschatten an der Donau auf mitgebrachten Decken mit mitgebrachtem Edelstoff bequem und zündeten unser Feuerchen an.

TIPP: Wichtig ist, dass man sich schlau macht, wo das Grillen überhaupt gestattet ist - in unserem Fall gab es da kein Vertun! Wenn man sich also informiert hat, steht einem entspannten Barbecue nichts mehr im Wege, selbst in einer fremden Stadt nicht.
Südafrika in Regensburg
Am späteren Abend saßen wir zu Hause bei südafrikanischem Wein und sahen die Südafrika-Urlaubs-Fotos unserer Gastgeber an. Diese Bilder sind erst zwei Monate alt und machen Lust, die Koffer zu packen!
Ob es bei unseren bereits vorab längst geschmiedeten Plänen und Hoffnungen bleibt? Auch wir würden gerne nächstes Jahr das Land bereisen und haben jetzt ein paar schöne Inspirationen bekommen.
Montag, 29. Mai 2017
Nach einer weiteren entspannten Nacht war es dann mal an der Zeit, auf eigene Faust unterwegs zu sein, da unsere Gastgeber arbeiten mussten.
Unglaublich aber wahr: Einen wirklichen Plan hatten wir dafür gar nicht. Wir hatten uns nichts groß vornehmen wollen weil wir nicht wirklich wussten, welche Möglichkeiten es gibt, was wir schon Samstag und Sonntag unternommen haben würden und vor allem wie es wettertechnisch aussehen könnte.
Die Fahrräder, mit denen wir beide hier unterwegs waren, sind übrigens E-Bikes. Wir waren beide bisher noch nie mit E-Bikes gefahren und sofort Feuer und Flamme! Auch heute schnappten wir uns wieder die E-Bikes, denn Busfahren oder zu Fuß gehen erschien im Vergleich äußerst unattraktiv… - In Regensburg darf man übrigens sogar in der Fußgängerzone radeln – das ist für Radfahrer praktisch, für die Fußgänger, aus meiner Sicht, tatsächlich aber nicht störend.
Anna liebt Brot und Kaffee
Auch heute wieder ein etwas späteres Frühstück,wenn auch nicht so umfangreich wie gestern im Heuport, doch ebenso schön. Das Anna Café hatten wir bereits während der Stadtmaus Tour entdeckt und steuerten es heute nach einem kurzen Stopp in der Dom-Buchhandlung spontan an.
Der Eindruck täuscht nicht. Es ist super! Bestellen und bezahlen tut man drinnen am Tresen, sitzen kann man draußen im angenehmen Schatten zu dieser Uhrzeit – und das relativ ruhig trotz absoluter Innenstadtlage.
TIPP: Nicht verpassen! Unbedingt einkehren! Es ist wirklich sehr hübsch und einladend hier! Allein die Frühstücksauswahl des „Anna liebt Brot und Kaffee“ ist gigantisch. Es gibt vor allem unzählige selbstgemachte Sorten Frischkäse (toll fand ich vor allem den Rucola-Frischkäse) sowie Marmeladen, die angenehm wenig Süße haben. Auch der Kaffee schmeckt hier genau richtig, ebenso wie die Brötchen und das Brot – der Name ist also Programm. ♥
Der Donau-Radweg
Vom Schiff aus hatten wir sie gestern schon gesehen. Die Radfahrer auf dem Donauradweg, der sich seit über 30 Jahren insgesamt fast die ganzen 2850 Kilometer, die die Donau lang ist, von Donaueschingen im Südwesten Baden-Württembergs bis ins Donaudelta in Rumänien zieht.
Regensburg befindet sich ungefähr bei Kilometer 450, also noch sehr am Anfang dieser langen, langen Strecke.
Wir hatten den Tipp bekommen, wenigstens die 4,5km bis zum Donaupark zu radeln, wo es sehr schön sein soll, im Grünen oder am See zu verweilen!
Wir machten uns nach dem Frühstück also auf dem Weg, allerdings ließen wir den Donaupark ziemlich links liegen und radelten noch ein Stückchen weiter… und noch ein bisschen weiter… und weiter… und erreichten nach ungefähr anderthalb Stunden das nächste größere Örtchen: Bad Abbach.

Bad Abbach muss man nicht kennen, denke ich, die nächste bekanntere Station wäre Kelheim gewesen aber das erschien uns doch etwas zu sportlich. Die 20km bis Bad Abbach mussten wir schließlich auch noch zurückfahren und nach Kelheim wären es pro Strecke mal eben noch mal 17km mehr gewesen, was trotz E-Bikes dann nicht zur Diskussion stand.
Allerdings: Bei diesem unbeschreiblich perfektem Wetter, hat diese Tour direkt Lust auf mehr gemacht! E-Bikes, Sonnenschein, immer an der Donau entlang, das könnte man mal ein paar Tage aushalten – sofern jemand das Gepäck transportiert…
Fakt ist also, wer in Regensburg ist, sollte unbedingt ein Stückchen Donauradweg befahren. Ob es gleich bzw. nur bis Bad Abbach sein muss, kann ja jeder selbst entscheiden.
Auf dem Rückweg, mit deutlich weniger Fotostopps, haben wir dann übrigens nur noch gut eine Stunde gebraucht. Und ich habe die erste Blindschleiche meines Lebens gesehen. Ich hätte sie fast überfahren und konnte es nicht glauben, mitten in Bayern solch eine Begegnung zu machen – war ich doch schon wesentlich weiter weg unterwegs, wo ich eher mit einer Schlange vor meinen Füßen gerechnet hätte… (auch wenn die Blindschleiche zur Familie der Echsen gehört...)
TIPP: Wer die Tour Regensburg-Bad Abbach-Regensburg unternimmt, kann gut im Wastlwirt in Bad Abbach auf ein kühles Getränk einkehren. Dank der guten Beschilderung kann man diesen nicht verpassen!
The Thai
Thai Food in Bayern? Na klar, warum denn nicht? Ein Tipp unseres Gastgebers, den wir nach der Rückkehr aus Bad Abbach kontaktierten – die Gastgeberin war noch auf Arbeit und stieß erst später dazu.
Das Restaurant befindet sich am wunderschönen Haidplatz, einem der ältesten und auch traditionsreichsten und zentralsten Plätze der Stadt! Hier sitzt man sehr nett, umgeben von historischen Gebäuden, wo im Mittelalter Ritterturniere abgehalten wurden, und genießt einen sehr freundlichen Service und ganz besonders leckeres und authentisches Thai Food.
TIPP: Von 11-17 Uhr gibt es besonders preisgünstige Lunch Specials! Allerdings ist auch die reguläre Karte preislich absolut angemessen und nicht teuer.
Krönender Abschluss
Auf dem Rückweg gönnten wir uns dann um die Ecke einen erfrischenden Frozen Yoghurt von „I love Leo“, den wir in der Sonne auf dem Neupfarrplatz genossen.
Und zu Hause beschlossen wir dieses grandiose Wochenende mit unseren Flitterwochen-Urlaubs-Fotos, dem (wenn auch misslungenen) Relegationsspiel meiner Braunschweiger Eintracht und (von der Gastgeberin selbst gemachten) Pizzabrötchen.
Nie im Leben hatte ich damit gerechnet gehabt, dass mir Regensburg so dermaßen gut gefällt, es so uneingeschränkt entspannt, harmonisch und heiß und sonnig werden würde!
FAZIT: Wir werden definitiv wieder kommen – und das nicht nur, weil wir so fantastische Gastgeber hatten, die uns sogar wieder aufnehmen würden, sondern weil die Stadt einfach sehenswert ist und mich absolut geerdet und entspannt hat.
Ob zu Fuß oder per E-Bike auf der Donau, ob auf dem Schiffchen oder in den Gässchen, hier kann man sich unheimlich gut die Zeit vertreiben.
Wir haben auch noch keinen Blick auf das Schloss oder in die Regensburg Arcaden geworfen – und zur (Vor-) Weihnachtszeit hat die Stadt sicherlich noch mal ein anderes, charmantes Gesicht.
Was mich außerdem reizt:
Nürnberg ist mit dem Bayernticket in nur einer Bahnstunde erreichbar...
So langsam merke ich, dass es nicht so einfach ist, meine deutschen Lieblingsstädte in eine Reihenfolge zu bringen. Regensburg hat sich so was von zu meinen Favoriten Hamburg und Dresden gesellt – ich mag da keine Nummer 1 mehr benennen!
Natürlich ist mir auch bewusst, dass Wetter, Begleitung, Erlebnisse und Emotionen immer eine unglaublich große Rolle spielen und mir Regensburg im Regen und mit einem langweiligen oder blöden „Programm“ weitaus weniger hätte gefallen können – aber wir haben eben ALLES richtig gemacht! ♥
Dienstag, 30. Mai 2017
Den Vormittag verbrachten wir dann sehr entspannt mit Packen, Frühstücken und Lesen in der Wohnung, während unsere Gastgeber auf Arbeit waren. Wir hatten uns bereits am Vorabend verabschiedet.
Mit dem Bus fuhren wir gegen halb elf zum Bahnhof und dort mit der Bahn via Nürnberg und Hannover wieder nach Hause. So waren wir zwar locker sieben Stunden unterwegs aber dank Bemme, Buch, WLAN und Schlafmöglichkeit verging die Zeit erstaunlich gut. Unglaublicherweise kamen wir überall pünktlich hin und weg.

Hin und weg bin ich auch immer noch, wie schön das Wochenende gewesen ist! Ohne zu Übertreiben! Alles hat gepasst! Wir hatten einfach eine wirklich richtig schöne Zeit. DANKE!
Und: Alle Fotos des Wochenendes gibt es wie immer auf Flickr!