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Aachen 2017


Aachen & Co. 2017




 

VORWORT: Warum Aachen?

 

 

Wie immer ein kleines Vorwort. Wenn dich das nicht interessiert, kannst du es ja überspringen! :-) Aber ich begründe meine Reisen gerne bzw. zeige die Entstehungsgeschichte auf.

 

 

Bei Aachen kann ich das aber eigentlich gar nicht mehr so richtig sagen. Eigentlich hat Papa jahrelang immer mal wieder davon gesprochen weil er gerne und unbedingt mal den berühmten Aachener Dom besichtigen möchte. Warum also in die Ferne schweifen?

 

 

Besonders in bzw. nach Hongkong verstärkte sich dieser Wunsch bzw. übertrug sich auf mich. Wenn nicht speziell der Dom, so interessierte mich doch Aachen, denn wenn Papa dort hin will, muss es berechtigt sein! :-) Außerdem liest man nur Gutes über die junge, lebendige Studentenstadt nahe der Grenze zu Belgien und den Niederlanden!

 

 

Und was ist für uns Reitsportbegeisterte dann besser geeignet, als das CHIO als Anlass zu nehmen, nach Aachen zu reisen? Im Juli 2017 also wollten wir gerne endlich nach Aachen reisen. Allerdings kamen uns terminliche Schwierigkeiten und das U2 Konzert in Berlin in die Quere, sodass wir doch wieder alles auf 2018 vertagten und Berlin buchten.

 

 

Und dann – ganz spontan, hatte ich im Juni durch den Storno der Menorca-Reise aus privaten Gründen, doch wieder Urlaubstage übrig und wir haben zugeschlagen! Statt Ende August mit meinem Mann an den Strand (das holen wir irgendwann und irgendwo sicher nach) würde es nun mitten Mitte Juli mit Papa nach Aachen gehen!

 

 

Und ich bin ja ein Fuchs – schaute mir an, was es in der Umgebung noch so abzugreifen gibt und fand schnell Lüttich und Maastricht. Belgien und die Niederlande liegen wie gesagt vor der Tür in Aachen, sodass wir das Dreiländereck BeNeDe unsicher zu machen gedachten!

 

 

Mega geil weil völlig unerwartet und so richtig was über diese drei Städte weiß und findet man auch nicht. Ein mega Überraschungsei also!!! Ausnahmsweise finde ich das mal total super, nicht zu wissen, was auf mich zukommt – was daran liegen mag, dass ich mich mit vier Nächten relativ sicher fühle, dass ich der Meinung bin, in dieser Zeit ausreichend Gelegenheit habe, drei nicht allzu große Städte erkunden zu können!

 

 

Der Plan:

 

 

SO 23.07.2017 Anreise nach Aachen mit der Bahn und Besuch des Großen Springens beim CHIO.

 

 

MO 24.07.2017 Ausgiebige Erkundung von Aachen inklusive Stadt- und Domführung.

 

 

DI 25.07.2017 Tagesausflug nach Maastricht mit der Bahn – die Stadt klingt vielversprechend.

 

 

MI 26.07.2017 Tagesausflug nach Lüttich mit der Bahn – die Stadt klingt weniger vielversprechend, reizt mich aber trotzdem.

 

DO 27.07.2017 gemütliches Ausschlafen, Auschecken, Frühstücken, Bummeln, Trödeln und Heimfahren.




Seht selbst, was draus geworden ist:



Sonntag, 23. Juli 2017

6Uhr – Anreise

Richtig gelesen. 6Uhr in der Früh und wir starten. Später hätte es aber auch nicht sein dürfen, denn wir erreichen Aachen leider nicht pünktlich um 12 sondern fast eine Stunde später - diese eine Stunde ist aber entscheidend, denn um 13.15Uhr beginnt das große CHIO, das Aachener Springturnier, weswegen wir in erster Linie hier sind.

 

In Hannover klappt das Umsteigen inkl. Frühstückssnack noch einwandfrei. In Dortmund allerdings verpassen wir den Regionalzug nach Aachen weil unser IC Verspätung hat und steigen wieder zurück in eben diesen, wo ich kurz zuvor bei meiner Nachfrage noch mächtig vom Schaffner angepampt worden waren, dass wir den Regionalzug nach Aachen sehr wohl schon noch erreichen würden, der wartet ja schließlich...

 

Nun geht es also weiter im IC bis nach Köln und ab dort mit einer Regionalbahn dann nach Aachen. Natürlich verpassen wir die gewünschte Regionalbahn wieder um genau zwei Minuten, ich sehe noch aus dem IC, wie sie wegfährt... Immerhin kommt die nächste eine halbe Stunde später.

 


 

13Uhr – Check In

 

Aus dem Aachener Hauptbahnhof rechts raus, sind es maximal 100m bis zum A&O Hotel & Hostel, in dem wir reserviert haben. Aufgrund des Reitturniers war dies die einzige Möglichkeit, günstig und zentral unterzukommen. Da mir das A&O in Köln vor zweieinhalb Jahren so gut gefallen hatte, musste ich bei Buchung also gar nicht überlegen!

 

Unser Zimmer 102 liegt gut, wir haben kurze Wege, wohnen oben in der ersten Etage und die Lautstärke von der Straße und vom Bahnhof hält sich hier auch in Grenzen. Allerdings ist das Zimmer kleiner, älter und leider auch dreckiger als in Köln. Der Dreck bezieht sich augenscheinlich aber „nur“ auf den Fußboden, den man wohl nicht gesaugt, geschweige denn gewischt, hatte – und für alles andere habe ich eh mein Desinfektionsspray dabei und lege direkt los!

 

Zu viel Putzparty soll es aber auch nicht sein, schließlich haben wir einen Termin! Die Busse zum Sportpark Aachen fahren ganz regelmäßig und die Fahrt dauert höchstens eine halbe Stunde.



 

14Uhr – Die Aachener Soers

 

Das Springen ist schon im vollen Gange, das hatten wir bereits befürchtet. Mindestens ein Drittel der Teilnehmer des ersten von den beiden regulären Umläufen ist schon durch. Wir sitzen in der Kurve, direkt am DHL Sprung, in der zweiten Reihe. Die Plätze sind ok aber etwas weiter hinten und somit oben, ist sicher besser.

 

Nach dem ersten Umlauf stürmen wir mit den Massen von der Tribüne und ergattern einen kleinen Snack und auch endlich etwas zu trinken. Pünktlich zum zweiten Umlauf sind wir zurück. Tatsächlich gibt es vier fehlerfreie Teilnehmer, die anschließend in einem dritten, neuen, Parcours das Stechen austragen. Es ist superspannend und am Ende gewinnt der Belgier Gregory Wathelet mit seinem Pferd Coree. Zweit- und Drittplatzierte/r sind die Portugiesin Luciana Diniz und der Niederländer Marc Houtzager!



 

17Uhr – Bye Bye CHIO

 

Die ersten Minuten der Abschlussfeier sehen wir uns noch an aber da wir mittlerweile den zweiten kräftigen Regenschauer über uns ergehen lassen, brechen wir dann doch auf. Die Abschlussfeier wird vom Partnerland Niederlande vorgetragen, es wird gezeigt wie vielfältig die (Pferderasse) Friesen sind. Sie werden klassisch und barock vorgeritten, kommen als Kutschpferde, es wird sogar voltigiert und und und.

 

Im Hotel hängen wir unsere Jacken und Hosen zum Trocknen auf und legen einen Moment die Beine hoch. Trotz dem Anreise-Desaster, dass zugegebenermaßen auch noch schlimmer hätte sein können, haben wir einen super ersten Tag in Aachen verbracht! Genau genommen war es zwar nur ein halber Tag aber es ging schon mal gut los!

 

18.30Uhr – Abendessen „Bei Van“

 

Gefühlt könnten wir jetzt schon schlafen. Aus Prinzip jedoch gehen wir noch ein mal raus und suchen ein Restaurant. Ich hatte da etwas in ca. 500m Entfernung auf Google Maps ausgemacht aber als wir dort sind, spricht uns der gegenüberliegende Vietnamese eindeutig mehr an. Und was soll ich sagen? Wir bereuen es nicht! Das Restaurant ist sehr klein aber sehr ordentlich, tolle Bedienung, große Auswahl an Speisen, Glück gehabt – alle, die nach uns kommen, werden wieder weggeschickt. Die Bude platzt aus allen Nähten! Zwar müssen wir wirklich eine Stunde warten aber dann schmeckt es auch umso besser!

 

21.15Uhr – Finito!

Good Night!

 

Aachen in Bildern gibt es HIER!

 

Montag, 24. Juli 2017

 

9Uhr - Auf Richtung Altstadt

 

Jedenfalls denken wir das!...

 

Richtung Dom müsste es doch etwas attraktiver werden? Weit gefehlt. Anscheinend ist es in Aachen überall so „hübsch“ wie bei uns hier in Bahnhofsnähe wo wir das A&O bezogen haben... Und nicht einmal rein in den Dom können wir weil um 10Uhr erstmal Messe ist. Das hatte ich zwar vorher schon heraus gefunden aber, dass wir hier so gar keine Alternativen zur Überbrückung haben, schockt mich dann doch mittelmäßig.



 

10Uhr - Frühstück und Alternativen

 

Um die Ecke kehren wir im Café Oebel (Öbel... Übel... Ein Zeichen?) ein. Ganz so schlecht wie der Name vermuten lässt, ist es aber nicht! Die Aufmachung ist nett – Bäcker eben, sitzen tut man auch gut, es ist nicht sehr voll und das sogenannte City Frühstück ok. - Mehr nicht.

 

Anschließend erhoffen wir uns ein paar Tipps in der Touristeninfo aber Stadtführungen gibt es allen Ernstes wirklich nur um 14Uhr und weitere Möglichkeiten, die für uns infrage kämen, existieren in Aachen eben nicht. Da wir nicht einmal in Bummel- oder Shoppingstimmung sind, einfach weil die Stadt uns optisch und vom Geschäfteangebot her gar nicht zusagt, flüchten wir Richtung Bahnhof. Von hier aus können wir die Stadt am einfachsten verlassen!!...

 

Ernsthaft? Ernsthaft! Aachen gibt für uns nichts her. Ich hatte zwar im Vorhinein schon viel recherchiert und befürchtet, aber eben nicht ernsthaft geglaubt, dass es so ähnlich kommen konnte. Wer ahnt den schon, dass ich hier mein zweites Phoenix innerhalb weniger Monate erlebe?

 

Nun stehen wir hier mit unserem Talent, vertagen die Domführung, von der es stündlich eine gibt, auf Donnerstag bevor wir abreisen – und kaufen uns Bahntickets nach KÖLN!

 

11.18Uhr – Und wird es in Köln besser?

 

Halbstündlich gibt es eine Regionalbahn zwischen Oche und Kölle, so sind wir ja gestern auch bereits hier her gekommen. 50 Minuten dauert die Fahrt, die wir 1A mit einer Aachener Tageszeitung inklusive großem Bericht über´s CHIO überbrücken.

 

Leider sind wir schlussendlich aber auch in Köln ziemlich planlos. Gegenüber vom Hauptbahnhof liegt ja direkt der Dom und natürlich spazieren wir einmal durch. Nicht ohne vorweg schon die Touristeninfo am Dom auf den Kopf gestellt zu haben... Leider gibt es auch in der Touristeninfo für uns nichts Neues.

 

 

Richtung Rhein schlendern wir dann, aber das Wetter meint es nicht gut mit uns. Wie schon in Aachen müssen wir immer wieder den Regenschirm zücken, was die Stimmung nicht zwangsweise hebt. Am Rhein entlang gehen wir bis zum Schokoladenmuseum. Das hat mir vor drei Jahren zwar sehr gut gefallen aber noch einmal müsste ich es nicht besuchen. Ähnlich verhält es sich mit einer Rheinschifffahrt. So schön es gewesen ist, ein zweites Mal mit so wenig Abstand, das ist für mich unattraktiv...

 

Am Schokoladenmuseum ist aber auch eine der Hop On Hopp Off Bushaltestellen. Vielleicht gibt eine Bustour ja noch einmal neue Einblicke? Immerhin sitzen wir dort trocken. Wir warten also auf den nächsten Bus, erstehen die Tickets und fahren die rote Linie ab. Die Runde führt auch rüber nach Deutz, zum Zoo und durch die sogenannte Altstadt. Schön ist hier gar nichts so wirklich. Aussteigenswert erscheint uns demzufolge auch nichts, jedenfalls auf keinen Fall bei diesem Wetter.

 

Köln, das war ne Nullnummer heute! „Damals“ hast du mich mit zig Weihnachtsmärkten und dem damit verbundenen Flair wirklich begeistert – vielleicht haben auch ein paar Glühwein oder Lumbumba noch etwas geholfen – aber das war 2014 wirklich schön hier! Und was machst du heute? Schickst uns ständig Regen und versteckst deine Schokoladenseiten, sofern du denn welche hast, vor uns! Begeistert haben mich heute vorwiegend die amerikanischen Gesprächsfetzen. Warum bist eigentlich ausgerechnet du, Köln, so international (beliebt)???

 

 

16.30Uhr – Es hat keinen Zweck...

Jedenfalls fahren wir die rote Runde nicht einmal bis zum Ende sondern verzichten auf zwei oder drei Stationen und schlendern über den Heumarkt – es regnet junge Hunde! Ideal um irgendwo einzukehren. So stoppen wir im Café Extrablatt um wieder zu Kräften zu kommen.

 

Anschließend wollen wir so langsam aber sicher grob Richtung Bahnhof zurück. Endlich passieren wir auch noch einen Teil der Kölner Shoppingmeilen, allerdings ist die Luft raus und das Angebot nicht das attraktivste, sodass ich mich auf´s Zalando Outlet beschränke und wir -bepackt mit einem neuen Paar Converse- die Rückfahrt nach Aachen antreten.

 

19.30Uhr – Lassen wir diesen Tag hinter uns!

 

In Aachen angekommen darf es noch ein Happen zu essen sein, den wir kurzerhand im Vapiano einnehmen, das ich heute Morgen auf dem Weg Richtung Dom entdeckt hatte. Vom Bahnhof ca. 10 Minuten Fußweg.

 

23Uhr - Schnauze voll! Licht aus!

 

Das Sahnehäubchen für heute: Mein GMX Passwort ist futsch. Der Freischaltcode per SMS kommt nicht. Ich werde am Wochenende von zu Hause aus bei GMX anrufen dürfen. Denn die Hotline erreicht man nur aus dem deutschen Festnetz. Der Spaß kostet 3,99€. Und ich bin gespannt ob man mir wird helfen können. Und warum das alles? Weil ich ganz vorbildlich mehr oder weniger regelmäßig mein Passwort ändere, was ich zuletzt einen Tag vor der Reise nach Aachen getan habe. Seither habe ich mich aber nicht wieder eingeloggt und komme beim besten Willen nicht auf das Passwort...

 

Köln in Bildern gibt es HIER!

 

Dienstag, 25. Juli 2017

 

9Uhr - Wir brechen auf

 

Wir wollen nach Maastricht. Die Heimatstadt von Geigenvirtuosen André Rieu befindet sich in der niederländischen Provinz Limburg und zwar gerade mal 40 Kilometer entfernt von Aachen. Mit dem Bus dauert das eine gute Stunde und man hat dazu alle 15 Minuten die Möglichkeit ab dem Aachener Hauptbahnhof! Eine fantastische Verbindung.

 

Der Bus kommt pünktlich und kostet uns gerade mal 17€ für 2 Personen und zwar Hin- und Rückweg zusammen. Wenn ich da an Köln gestern denke........

 

Wir fahren bis zur Endstation, dem Maastrichter Bahnhof und laufen Richtung Maastrichter Altstadt, wie ich es im Vorhinein recherchiert hatte. Einen Ausdruck von Google Maps haben wir dabei aber man hätte es wohl auch ohne geschafft. Denn ist die Sint Servaasbrug gefunden, kommt man unmittelbar ins Gassengewirr der Stadt, die eine der ältesten ihres Landes ist!

 

 

Mein einziger Wunsch-Anlaufpunkt ist die Touristeninfo, wo wir einen Flyer über Bootsfahrten auf der Maas ergattern. Bevor wir aber wieder Richtung Fluss laufen, kehren wir auf dem Marktplatz im Café Jour de Fete ein.

 

11Uhr – Frühstück in Holland

 

Mit Blick auf´s Maastrichter Rathaus frühstücken wir, trinken ausgiebig Kaffee und schnaufen erst einmal durch bevor wir die Stadt erkunden wollen.

 

12Uhr - Die Reederei Stiphout heißt uns herzlich Willkommen an Bord!

 

Wir haben uns für die dreistündige Tour inklusive Besichtigung der Mergelgrotten entschieden. Besichtigung der was? Ja! Kennt man nicht, oder? Ich hatte davon bisher auch nur im Zuge meiner Reiserecherchen für Maastricht gelesen, mich aber auch nicht weiter damit befasst weil Grotten für mich immer nach eng, dunkel, nass und Kopfanstoßen klingen...

 

Dabei sollte man den Maastrichter „Underground“ auf gar keinen Fall versäumen!

 

Wir verlassen unser Ausflugsboot bereits nach 20 Minuten und spazieren einen kleinen Berg hinauf, leider regnet es inzwischen stark, aber es soll der einzige Schauer des Tages bleiben. Oben angekommen warten wir noch 20 Minuten auf den Beginn unserer Tour und dann geht es los! Der Eingang zu dem unterirdischen Labyrinth ist nicht weit entfernt, doch wird es dort so dunkel wie man sich Dunkelheit nur vorstellen kann. Wir werden mit Lampen ausgestattet, müssen aber immer eng als Gruppe zusammen bleiben. Wer verloren geht, der könnte sehr, sehr lange verloren gehen – es handelt sich um insgesamt 200 Kilometer unterirdische Gänge!

 

 

Und woher kommen diese Gänge nun? Es handelt sich hier um weichen Kalkstein. Vor ewigen Zeiten wurde dieser per Menschenhand nach und nach abgetragen um Kirchen und weitere Bauten entstehen zu lassen. So entstand dieses unterirdische Gängesystem, in dem später während des zweiten Weltkrieges die Menschen aus Maastricht und Umgebung Schutz fanden und nicht nur die, auch Rembrandt´s Nachtwache, die wir auf den Tag genau, heute vor drei Jahren, im Amsterdamer Reichsmuseum besichtigt hatten, wurde hier versteckt!

 

Die Decke ist aber viele Meter über uns, wir können aufrecht gehen, der Boden ist uneben aber dennoch gut begehbar, an die konstante Dunkelheit und die konstanten 12 Grad gewöhnt man sich schnell, der Guide ist super und zeigt uns einige unterirdische Highlights, in erster Linie Wandzeichnungen. Es ist sehr interessant und absolut nicht langweilig!

 

Fakt ist: Ich kann gar nicht so gut erklären um was es sich bei diesen Grotten handelt und auch gar nicht formulieren, wie lohnenswert ein Besuch ist, aber es war wirklich toll! Und wer nach Maastricht kommt, sollte unbedingt hier her kommen!

 

14.20Uhr - Stündlich „um zwanzig nach“ fährt wieder das Schiff

 

Es geht zunächst Richtung niederländisch-belgische Grenze, doch kurz davor dreht das Schiff wieder um und legt kurz vor 15Uhr wieder in Maastricht am Ausgangspunkt an. Ich bin spätestens jetzt sehr froh, dass wir nicht die nackte Bootsfahrt von weniger als einer Stunde gebucht sondern die Grotten besucht haben! Das war eine runde Sache und bleibt in Erinnerung.

 

 

Nun aber steht noch ein bisschen Altstadt an. Ohne Ziel und ohne Plan laufen wir einfach los – und das ist auch das Beste! Die Orientierung verliert man so oder so, ankommen tut man trotzdem irgendwann immer irgendwo. Die Altstadtgassen sind so wirr und verwinkelt, es sind unendlich viele Menschen unterwegs, es herrscht reges Treiben, unendlich viele Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein aber wir finden auch ein Stück alte Stadtmauer, beeindruckende Kirchen und leere Gässchen. Das kann man aber nicht planen, das kann man nur finden und zwar indem man einfach losläuft, immer der Nase nach.

 

Schlussendlich halten wir am Vrijthof – den kann man nicht mit Friedhof übersetzen, schätze ich, denn es handelt sich ganz einfach um einen Platz. An diesem befindet sich die Basilika der Stadt und er wird gesäumt von vielen Cafés und Restaurants. Im Café Basilica nehmen wir Platz. Es nieselt aber draußen sitzt man überdacht und beheizt. Perfekt für ein sehr gutes „Lunch-Dinner“!

 

17.30Uhr – Rückweg nach Aachen

 

Nicht auf direktem Wege aber so langsam und sicher schlendern wir wieder Richtung Bushaltestelle. Ich schaue noch bei Stradivarius rein, werde aber nicht fündig, und dann gehen wir über die Wilhelminabrug zurück auf die andere Seite der Maas. Leider müssen wir hier sehr lange auf den richtigen Bus warten, da in die andere Richtung, nach Aachen hin, wohl nicht alle 15 Minuten eine Verbindung besteht. Jedenfalls nicht jetzt in den frühen Abendstunden.

 

19.30Uhr – Fix und Foxi

 

Wir kommen im Hotel an und ich für meinen Teil bin erschöpft. Der Tag hat mich einiges abgefordert. Mein Fuß fühlt sich überlastet an, ähnlich wie bei meinem Bänderriss vor genau einem Jahr, nur, dass es der andere Fuß ist... Und die Rückfahrt im Bus hat mir den Rest gegeben: Herzrasen, Platzangst, Schwindel, etc. Was genug ist, ist genug! Daher lassen wir den Abend im Hotel ausklingen. Handy, Laptop, Länderspiel (EM der Fußballdamen). Nach drei Stunden bin ich aber vollends hinüber!

 

Maastricht in Bildern gibt es HIER!

 

Mittwoch, 26. Juli 2017

 

10Uhr - Zeit aufzubrechen

 

Heute mal eine Stunde später. Warum? Weil der ICE nach Lüttich, wo wir heute hin wollen, nur alle zwei Stunden fährt – und 20 nach Acht war uns zu früh! Aber mit 20 nach Zehn sind wir gut bedient.

 

Die belgische Kleinstadt liegt knapp 20 Kilometer hinter der Grenze zu Deutschland in der Region Wallonien und ist von Aachen aus per Bahn in nur 20 Minuten erreichbar. Da der ICE die einzige Möglichkeit auf Schienen ist, können wir leider nicht auf einen günstigeren Bummelzug ausweichen sondern müssen ordentlich blechen! Die eine Station kostet uns pro Person 20 Euro! Wohl gemerkt pro Strecke! Wie eine Massage: ne Minute nen Euro... Da fasst man sich an den Kopf aber was soll´s, ist ja nichts Neues, dass Reisen in Deutschland (wenn auch über die Grenze hinaus) nicht unbedingt billig ist.

 

Angekommen in Liège, wie Lüttich auf französisch-belgisch heißt, sind wir massiv beeindruckt von dem wunderschönen Bahnhof! Unglaublich, oder? Aber der Bahnhof Liège-Guillemins von 2009 vom spanischen Architekten Santiago Calavatra ist eine Augenweide!

 


 

Bei Ankunft wähnt man sich überhaupt nicht an einem Bahnhof, man sieht nur weißen Stahl und viel, viel Licht! - Der Grund warum hier tagsüber absolut kein elektrisches Licht benötigt wird! Allerdings gibt es kaum sichtbare Beschilderungen. Es ist sehr sauber aber den Weg hinaus aus dem Glaspalast muss man erstmal finden. Über Gleis 1 funktioniert das dann übrigens...

 

Den Rest des Tages stellt sich mir die Frage, wieso man diesen Bahnhof nicht aus den Medien oder Filmen kennt, er ist eine echt Sehenswürdigkeit, zweifelsohne ein Prestigeobjekt. Ich könnte mich totfotografieren!

 

11Uhr – Frühstück in Belgien

 

Der Bahnhof gefällt uns so gut, dass wir direkt noch etwas bleiben und verweilen. Zugegebenermaßen sieht man „unter“ dem Bahnhof, wo sich auf Erdgeschossebene ein paar Geschäfte und Essensmöglichkeiten befinden, nicht mehr viel von dem Bahnhof. Wir kehren bei Starbucks ein und frühstücken ausgiebig und in aller Seelenruhe.

 

 

Ich frage mich, für welche Bauwerke der Architekt des Bahnhofes noch verantwortlich ist und finde im Nachhinein heraus, dass es zum Beispiel die Bahnhöfe in Zürich und Lyon sind aber unter anderem auch der neue Umsteigebahnhof am World Trade Center in New York City, was der Wahnsinn ist, denn der schoss mir als allererstes durch den Kopf, als ich aus dem Zug stieg in Lüttich! Und das obwohl ich den Bahnhof in New York nur in der Bauphase bzw. fertiggestellt nur von Fotos kenne!

 

Ich bin begeistert. Aber wir wollen mehr von Lüttich sehen! Dass der Bahnhof mehr oder weniger mein Highlight bleiben würde, kann ja niemand ahnen... Wir gehen Richtung Fluss, der in diesem Fall wie gestern schon in Maastricht die Maas ist! Auch hier soll es Ausflugsboote geben aber den gesamten Tag über entdecken wir keines. Macht aber nichts denn wir kommen vom Bahnhof aus automatisch direkt auf die Anlegestelle des Lütticher Pendelbootes zu, das dort auch gerade abfahrbereit ist. Wir steigen ein, was sich als Glücksfall erweist, denn es fährt wohl nur stündlich. Für ganz kleines Geld kann man hier gut Meter machen, denn vom Lütticher Stadtzentrum sind wir hier zwei Bootsstationen entfernt. Dies entspricht, an der Maas entlang, über zwei Kilometer.

 

13Uhr – Treiben lassen...

 

Die Touristeninfo in der Nähe des Bootsanlegers, an dem wir ausgestiegen sind, gibt wirklich nicht viel her. Das war in der Touristeninfo am Bahnhof schon so, also müssen wir klarkommen mit dem „Stadtplan“, den wir vom Pendelboot haben bzw. dem, den ich mir zu Hause über Google Maps ausgedruckt hatte. Zunächst gehen wir aber gewollt planlos los, gelangen zum Place St. Lambert und entscheiden dort, die Treppen auf den Montagne de Bueren aufzusuchen.

 

Bis dort ist es nicht weit und wir finden den Weg auf Anhieb. Das ist auch besser so, denn es ist unser einziges konkretes Ziel heute und bisher hat mir das Umherstreifen in der Stadt nur mäßig gefallen. Lüttich ist in erster Linie grau, ich würde schon sagen schwarz, vermutlich rettet allein die Sonne den Tag. Denn endlich einmal strahlt sie ohne Unterlass und wir bleiben auch vom Regen verschont!

 

Die 374 Stufen -ich zähle 373- sind schneller erklommen als befürchtet aber ich bin trotzdem froh, dass es oben eine freie Bank gibt und wir mit einer gar nicht so schlechten Aussicht belohnt werden. Wir verweilen kurz und gehen dann einen anderen Weg wieder hinunter zurück Richtung Place St. Lambert. Der Zufall will es, dass wir dort die touristische Bimmelbahn erwischen, die hier stündlich auf eine kleine Rundtour startet.

 

 

14Uhr - Stadrundfahrt

 

Wir nehmen Platz im zweiten von drei Waggons, zahlen pro Person 7€ und bald darauf geht es mit etwas Verspätung auch los. In der Hoffnung, eine entspannte Stunde -im Sitzen- mit Blick auf ungeahnte Schönheiten der Stadt, zücke ich die Kamera. Angenehmerweise wird die Tour nicht nur auf Französisch sondern auch auf Deutsch kommentiert.

 

Aber ansonsten?: In Wahrheit sieht es so aus, dass der Waggon so viel hopst und ruckelt, dass ich mir neue Bandscheiben und einen Sport-BH herbei sehne, mal abgesehen davon, dass es nahezu nichts Sehenswertes unterwegs gibt. - Abgesehen von dem Bahnhof, denn dort fahren wir auch wieder vorbei.

 

Lüttich gefällt mir am Besten an der Maas. Ein Fluss ist immer gut. Ist er zwar nicht das weite Meer, so schafft er doch Raum in einer Stadt, die an der Stelle des Flusses eben nicht bebaut sein kann sondern irgendwie ein bisschen Platz zum Atmen schafft. Allerdings ist die Maas hier gesäumt von der Hässlichkeit in Person. In erster Linie Plattenbauten, in erster Linie dunkel, oftmals sogar leerstehend und extrem baufällig.

 

Ich kann gar nicht sagen ob oder wie mir Lüttich gefällt. Die Stadt ist so dermaßen abgewrackt an den meisten Stellen und gleichzeitig fesselt sie weil man einfach nicht weiß, was man davon halten soll. Bei Regenwetter wäre mir die Entscheidung sicher leichter gefallen aber das heutige Wetter spielt einfach eine große Rolle und spricht für die Stadt. Gewiss habe ich schon andere Städte gesehen, die irgendwie ein bisschen verfallen sind. Aber die haben dann trotzdem ihren Reiz, einen eigenen angenehmen Charme. Man sieht, dass es früher mal schön gewesen ist. Das scheint hier nicht so zu sein...

 

 

Das einzige moderne Gebäude, das auffällt, ist -abgesehen vom Bahnhof selbst- der riesige Glasturm zwischen Bahnhof und Maas. Dort soll zum größten Teil das Finanzamt ansässig sein. Viele Lütticher mögen diesen Glaspalast nicht, denn für seinen Bau wurden viele alte Häuser und Wohnungen abgerissen und deren Bewohner vertrieben. Ob das jetzt der richtige Weg war, zweifle ich mal stark an. Dann lieber gar nichts modernes außer dem Bahnhof...

 

15Uhr – Das war also Lüttich!

 

Nach der Bimmelbahntour gehen wir in ein Einkaufszentrum, das sich direkt neben dem Haltepunkt der Bimmelbahn befindet. Die Auswahl der Geschäfte ist aber weit weniger attraktiv als angenommen und so gehen wir bald weiter Richtung Maas. Unterwegs wollen wir aber endlich mal etwas belgisches probieren: Waffeln und Pommes. Leider müssen wir sagen, dass beides unseren Geschmack nicht trifft. Die Waffel finde ich gerade noch ok aber ich hab auch nur einmal abgebissen. Meine Portion Pommes schaffe ich mit Mühe zur Hälfte. Und das soll bei mir was heißen! Der Plan, heute Abend in Aachen noch einmal im Vapiano einzukehren festigt sich damit!

 

16Uhr - Wir sitzen in der Sonne an der Maas

 

mit Blick auf das sonnenbeschienene Flusswasser und die dahinter liegenden furchtbaren Klötze, in denen, und das muss man sich mal vorstellen, tatsächlich Menschen leben... Man kann es wirklich nicht schönreden!

 

Den Rückweg zum Bahnhof gehen wir übrigens bewusst zu Fuß, denn die Pendelbootstation wäre in die entgegengesetzte Richtung nicht viel näher dran gewesen. Im Starbucks am Bahnhof darf es noch ein Getränk sein und dann wollen wir die restliche Zeit bis Abfahrt des Zuges um 17.14Uhr verstreichen lassen. Doch wo? Oben an den Gleisen gibt es nahezu keine Sitzmöglichkeiten und draußen vor dem Gebäude eigentlich auch nicht! Wir tun es also vielen anderen gleich und platzieren uns auf der riesigen Treppe! Stören tut das zum Glück niemanden.

 


 

Wie auch in Aachen ist die Polizeipräsenz hier am Bahnhof übrigens enorm. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie das wohl in Brüssel aussehen mag. Von Lüttich aus sind es übrigens nur noch 40 ICE-Minuten bis nach Brüssel.

18Uhr – Ortswechsel

 

Vapiano.

 

Wir sind direkt nach Ankunft am Bahnhof in Aachen Richtung Abendessen marschiert. Und endlich haben wir auch hier mal schönes Wetter und können sogar draußen essen. Ein prima Abschluss für diesen Urlaub! Morgen geht es nur noch in den Aachener Dom, vielleicht begeistert er uns von innen ja so sehr, dass wir Aachen doch noch als bereisenswert bezeichnen können?! … Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

 Lüttich in Bildern gibt es HIER!


Donnerstag, 27. Juli 2017

 

9Uhr – Aufbruch um Aachen zu sehen

 

Eine Stunde hätten wir noch bleiben können in unserem Schlafgemach aber das wollen wir nicht ausreizen, davon wird es ja auch nicht schöner...

 

Wir wollen Aachen eine letzte Chance geben und marschieren wieder Richtung Dom, denn dieser ist das Wahrzeichen der Stadt und diesen wollen wir gerne noch von innen sehen.

 

 

Vorher frühstücken wir allerdings in aller Ruhe beim Nobis Bäcker in der Adalbertstraße, kaufen die Tickets in der Dominformation und stöbern durch den Dom Shop (ich jedenfalls).

 

11Uhr – Domführung

 

Eine knappe Stunde dauert die Führung nun, die ich übrigens jedem absolut empfehlen kann! Zumindest ist unser Domführer ein junger Religion-und-Geschichte-auf-Lehramt-Student, dem man unglaublich gut zuhören kann!

 

Ich habe schon viele Städte und viele Kirchen gesehen, bin ich der Meinung und ja, oftmals ist das sehr beeindruckend gewesen, alles so groß und überall reich verziert und wie das das wohl früher so hingekriegt haben...

 

PAH! Aachen toppt sie alle! Der Dom ist von außen halbwegs unscheinbar -normal- und von innen gigantisch! Zurecht UNESCO Welterbe und einfach nur unbeschreiblich bunt und glitzerig, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Das Unfassbare ist allerdings, dass ich kein einziges Foto geschossen habe weil man eine Fotolizenz hätte kaufen müssen.

 

Vorab in der Dominfo denke ich mir „Was soll´s, dann eben keine Fotos, macht nichts.“ und im Dom denke ich mir „Krasser Scheiß! Den Euro investiere ich gleich noch und knipse los, zumal sich das mit der neuen Kamera vielleicht sogar lohnt.“ aber dann dauert die Tour ein paar Minuten länger und wir gehen direkt weil wir langsam zum Bahnhof müssen.

 

Aber so etwas buntes, funkelndes habe ich noch nicht gesehen und dann diese außergewöhnliche Architektur, diese ungewöhnliche Raumaufteilung. Einfach! Nur! Schön! Ich brauch jetzt keine anderen Kirchen mehr besichtigen! Mehr geht nicht!

 

Aachen! Wenn du sonst nichts kannst! Dom kannst du!

 

 

 

Und damit ist unsere Reise auch beendet. Wir holen unser Gepäck aus dem A&O und reisen via Köln und Hannover wieder mit der Bahn in die Heimat, wo uns unsere Mutter und Ehefrau am Bahnhof erwartet.


 

Muss ich ernsthaft eine Zusammenfassung schreiben?

 

Ja, der Vollständigkeit halber.

 

Aachen: Das CHIO war super und der Dom das absolute Highlight. Aber sonst kann Aachen nichts. Wer also keinen anderen Grund hat, kein Event, keine Veranstaltung, der kann sich Aachen sparen. Klingt hart, ist aber so. Es sei denn, man besucht vor Ort Freunde oder Bekannte oder Verwandte, die haben sicher noch ein paar Ideen und kennen Ecken, die uns verborgen blieben.

 

 

Aachen in Bildern gibt es HIER!



 

Köln: Auch das dürfte bereits rauszulesen gewesen sein. In der Weihnachtszeit mit den ganzen Weihnachtsmärkten und dem Flair fand ich es 2014 wirklich sehr schön. Dom, Rhein, Lindt, Weihnachtsmärkte. Wirklich nett! Aber einfach nur so nach Köln kommen? Auch hier gilt: Musical, Konzert oder ähnliches, nebenbei ein bisschen Köln, und wenn es nur Dom, Rhein, Lindt, Shopping ist. Ok. Ansonsten nicht.


 

 

Köln in Bildern gibt es HIER!


Maastricht: Die Perle unseres Urlaubs. Holland ist einfach nur hübsch. Das ging genau ab der Grenze los. Überall Blumen. Überall Blümchen. Überall Pferde. Überall niedliche Häuschen mit den typischen Treppen vor der Haustür. Und in Maastricht dann auch – eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Nicht so grau. Mehr lebendig. Aber nicht aufdringlich. Und überall Kaffee – den trinken sie hier weltmeisterlich viel und gern und oft. Sehr sympathisch. Einen Tag kann man hier hervorragend verbringen, vielleicht sogar mit Übernachtung. Niederlande-Rundreise gefällig? Dann unbedingt mit Maastricht!

 



Maastricht in Bildern gibt es HIER!



 

Lüttich: Auch hier habe ich mich bereits ausgelassen. Man muss wirklich nicht extra nach Lüttich reisen. Aber wir haben trotzdem einen sehr schönen Tag dort verbracht. Unser großes Glück war das Wetter. Denn in einer optisch hässlichen Stadt macht Sonne eine ganze Menge aus. Eigentlich alles sogar. Belgien hat andere Regionen, die bereisenswerter sind. Dass man wirklich kaum touristisch relevante Infos über Lüttich im Internet findet ist absolut begründet.

 



Lüttich in Bildern gibt es HIER!


 

Abschlusswort:
Fünf ereignsreiche Tage und die Erkenntnis, dass ich tatsächlich mal eine Region, genau genommen ganze vier Städte, gefunden habe, die mir zwar angenehme Stunden beschert haben, aber die ich dennoch kein weiteres Mal bereisen würde. Was jetzt vielleicht enttäuschend oder enttäuscht klingt, ist dennoch mit guten Erinnerungen und vor allem der Dankbarkeit, etwas abhaken zu können, verbunden.