Madrid - Die schöne Unbekannte
An Madrid hatte ich an und für sich so grundsätzlich gar keine Ansprüche. Da ich mir überhaupt nichts darunter vorstellen konnte und niemanden kannte, der schonmal da gewesen war, war ich ziemlich ahnungslos wohl aber mehr als aufgeschlossen weil genau diese Ungewissheit mal ein tolles Gefühl war, in der Hoffnung, dass die Stadt mich dann tierisch überraschen und begeistern würde.
Mit Papa sollte die Reise dann eines Tages stattfinden und mit Ende April 2015 hatten wir dann auch irgendwann endlich mal einen konkreten Termin und ein preislich attraktives Angebot gefunden.
Spanien ist ja eigentlich schon gar kein „fremdes Land“ mehr für mich. Ist ja gar nicht „weg von zu Hause“. Ist alles „normal“. Ich bemerke schon gar nicht mehr, dass ich „weg“ bin. Schon zu oft „hier“ gewesen. 2x Andalusien, 2x Mallorca und je 1x Gran Canaria, Ibiza & Formentera, Barcelona , Teneriffa & La Gomera sowie Lanzarote & Fuerteventura sind eine stolze Summe und schon ziemlich „spanisch“!
Ich fühl mich wohl bei den Spaniern. Aber wer nicht? - bei leckerem Sangria, vielfältigen Tapas, jeder Menge Sonnenschein, feurigem Flamenco, herrlichem Strand, zahlreichen Palmen, stolzen Pferden und im Idealfall hübschen Männern Menschen?!
Aber was fehlt noch auf meiner Liste? Na mindestens die spanische HAUPTSTADT! Also: Auf nach Madrid!
Dienstag, 21. April
12Uhr:
Autobahn. Flughafen Hannover. Check in. Sicherheitskontrollen. Brezel. Kaffee.
14.45Uhr:
Abflug mit Iberia [KEINE Werbung!!].
17.30Uhr:
Ankunft MAD Airport.
18.00Uhr:
Soweit so gut.
Auch der vorab gebucht Transfer zum 12 Rooms Hotel & Hostel [KEINE Werbung!!] klappt reibungslos, nur den Check In im JC Hotel [KEINE Werbung!!] müssen wir erstmal finden. Dieser befindet sich in fußläufiger Entfernung vom Gebäude mit den Zimmern, ich wäre definitiv verzweifelt wenn ich vorher nicht darüber gelesen hätte.
Unser Miniaturzimmer ist in Ordnung für einen Städtetrip aber wer mit seiner Reisebegleitung nicht unbedingt auf Tuchfühlung gehen möchte, dem sei eine andere Unterkunft empfohlen. Ich glaube so beengt habe ich erst einmal gewohnt und das war meine allererste Unterkunft in NYC, das Candy Hostel [KEINE Werbung!!] 2009 mit Azubi-Gehalt! Allein das Badezimmer: Auf der AIDA [KEINE Werbung!!] geräumiger!
Aber: Die Lage mitten im Stadtzentrum ist bestechend, genauso wie der Preis! Allerdings sollte man auch wissen, dass man hier mitten im Ausgehviertel wohnt. Zwischen 22 und 7 Uhr ist es unbeschreiblich laut und höchstens auszuhalten mit Ohrstöpseln und wenn man fix und fertig von den Unternehmungen in der Stadt ist.
19.30Uhr:
Der erste Spaziergang in Hotelnähe steht an und wir finden eine tolle Taverne für´s Abendessen. In der Taberna Marmita [KEINE Werbung!!] genieße ich einen kreativen Salat mit Früchten, Rosinen, Nüssen und Honigdressing sowie einen halben Liter Mahou-Bier. Ein vielversprechender Einstieg!
22.30Uhr:
Der erste von unzählichen Versuchen, in den Schlaf zu finden...
Mittwoch, 22. April
8Uhr:
Viel später ist es wohl nicht, als wir aufbrechen um die Stadt zu erlaufen. Ich muss zunächst zur Rezeption um noch kurz WLAN zu ergattern aber ich habe schon unten an der Straße Empfang, also muss ich gar nicht hoch. Das ist auch für die kommenden Tage ganz praktisch.
Wir laufen aber direkt erstmal in die falsche Richtung und laufen auch einfach so weiter weil es eigentlich egal ist in welcher Reihenfolge wir unsere „Wunschpunkte“ ansteuern. Nicht wirklich weit ist es nun bis zum Atocha Bahnhof. Dieser ist architektonisch interessant und außerdem sehr groß, hell, sauber, eigentlich ohne wirklichen Bahnhofs“flair“. Wir erkundigen uns nach Tickets nach Toledo, wo wir eigentlich auch gerne noch hin möchten die Tage, und ziehen weiter.
Den Botanischen Garten „verpassen“ wir leider und landen direkt im Retiro. Das ist sozusagen der Central Park, der Hyde Park, eben der Stadtpark von Madrid. Er ist riesengroß und unglaublich gepflegt. Jogger, Hundesitter und Landschaftsgärtner laufen um die Wette und wir spazieren mitten drin. Ein bisschen US-Nationalparkfeeling kommt auf...
Es gibt im Retiro auch einen Glaspalast, der uns sehenswert erscheint. Tatsächlich beeindruckend, sowohl von innen als auch von außen aber nicht sonderlich groß dabei. Für welche Zwecke er genutzt wird ist nicht ganz ersichtlich...
Ein paar Meter weiter dann der Palacio Velasquez – leider geschlossen.
Aber das Monument Alfons XII, eigentlich fast wie eine Palastfassade, hingegen wunderschön anzusehen. Dabei umrunden wir den See Estanque del Retiro und verlassen den Retiro anschließend am nordwestlichen Ein- bzw. Ausgang und befinden uns an der Puerta de Alcala auf der Plaza de Independencia.
Von hier ist es nicht weit zur Plaza de Cibeles, wo sich ganz in der Nähe der Circulo des bellas Artes (eine Art Kulturzentrum für Kunst, Theater & Film) befindet. Das hatte ich mir dann doch vorab in einem Reiseführer schon raus gesucht, denn: Hier soll es ein Roof Top Café mit Aussicht auf die Gran Via geben. Die Gran Via ist sozusagen die Champs Elysees von Madrid, eben die Haupteinkaufs- und Prachtstraße.
Die Auffahrt zum Roof Top Café kostet 4€ pro Person. Die sind aber sehr gut investiert, da es sonst keine uns bekannten Alternativen gibt, die Stadt von oben zu sehen. Es gibt wohl einen Aussichtsturm, der schon viele Jahre geschlossen ist und bald wieder öffnet aber im Moment ist da eben nur dieses Roof Top.
Und die Aussicht von hier oben ist tatsächlich grandios. Auf die Gran Via können wir zwar eigentlich gar nicht blicken, dafür aber sehr weit über die gesamte Stadt und Umgebung! Dazu jede Menge Sonne und sehr loungige Musik. Der Kaffee schmeckt auch, dazu frühstücken wir (endlich!) eine Kleingkeit, immerhin geht es inzwischen auf 12Uhr zu.
Gut gestärkt starten wir unseren Spaziergang auf der Gran Via. Anderthalb Kilometer voller prachtvoller Häuser, darin Kinos, Banken, Bistros und natürlich Klamottengeschäfte – und auch König der Löwen.
Am Ende (oder Beginn?) der Gran Via befindet sich der Spanische Platz, die Plaza de Espana. Da hatte ich ein falsches Bild im Kopf. Ich glaube ich habe die Plaza Mayor erwartet. Das wird sich morgen zeigen. Dennoch ist die Plaza de Espana auch schön. Aber eben nicht gerade prachtvoll. In der Mitte Don Quijote auf Rosinante, schön mit Blümchen und Grün. Drumherum Holzbuden wie auf den Kölner Weihnachtsmärkten, wo es Essen, Souvenirs, etc. zu kaufen gibt. Im Nachhinein aber doch der schönste Platz der Stadt für mich.
Jetzt ist der Königspalast quasi um die Ecke. Durch den kleinen Schlossgarten an der Nordseite des Schlosses gelangen wir zu dem Schmuckstück, welches wir gerne besichtigen würden. Zunächst schlendern wir noch über die Plaza de Oriente an der Ostseite des Schlosses bis wir auf ein Schild treffen, dass der Palast gestern und heute nicht für Besucher geöffnet ist. Vermutlich ist der König gerade da? Die Flaggen sind jedenfalls draußen, die Polizei hat abgesperrt und das Fernsehen ist auch da.
An der Westseite des Palacio Real soll sich eine prachtvolle Gartenanlage befinden, die wir aber nur umrunden können, da auch diese heute geschlossen ist. Fantastische Fotomotive lassen sich erahnen.
Inzwischen ist es unglaublich warm geworden, damit hatte ich im April so in der Form noch gar nicht gerechnet!
Auf der Suche nach den ägyptischen Tempeln Debod treffen wir auf den Principe Pio Bahnhof, den wir als solchen erst nach Verlassen seiner Shoppingmeile erkennen. Da ich auf der Gran Via bei Mango, Zara & Co. schon keinen Erfolg gehabt hatte, darf es jetzt wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis bei Stradivarius und Pull & Bear sein.
[KEINE Werbung!!]
Der Weg zu diesem Tempel ist jedenfalls mühsam (bergauf und sonnig-heiß) und lohnt sich nicht. Als wir den sogenannten Tempel finden, bin ich enttäuscht. Da sind drei Steinklötze als Ausdruck der Dankbarkeit der Ägypter für die Spanier hingelegt worden weil die Spanier am Nil bei den Ausgrabungen geholfen hatten. Im heimischen Stadtpark wäre das sicherlich beeindruckend, hier jedoch wirken sie fehl am Platze.
„Ägyptischer Tempel auf dem Hügel am Südende des Parque del Oeste“ klingt einfach so viel vielversprechender als es ist. Und auch „Ausgezeichneter Blick über den Königspalast.“ oder „Bester Ort für Sonnenuntergänge in Madrid“ haben einfach zu hohe Erwartungen in mir aufgebaut!
A pro pos Platz. Wir sind wieder an der Plaza de Espana und laufen die Gran Via wieder komplett zurück. Unterwegs entdecken wir ein ganz winzig kleines portugiesisches Café wo wir auf Kaffee und Pasteis de Nata stoppen. In Gedenken an Lissabon 2014.... ![]()
Am anderen Ende der Gran Via ist es dann nicht mehr so sehr weit bis zum Hard Rock Cafe [KEINE Werbung!!]. Wir teilen uns überbackene Nachos, ebenfalls wie einst in Lissabon, und trinken leckere Estrella Damms.
20.15Uhr:
Auf geht’s! Wir waren kurz auf dem Zimmer und suchen jetzt eine Lokalität um das Derby Real Madrid gegen Atletico Madrid zu gucken und landen anschließend auch noch in einer weiteren Bar nahe unserer Unterkunft.
00.30Uhr:
Irgendwann machen sich die 17 gelaufenen Kilometer (zuzüglich Irrungen und Wirrungen auf Plätzen und in Gebäuden) des Tages bemerkbar (...) und es geht ins Bett!
Donnerstag, 23. April
8 Uhr:
Wieder ein kleiner WLAN Stopp an der Rezeption und der Tag kann beginnen!
9 Uhr:
Los geht es durch die City.
Ganz in der Nähe des Hotels ist die Puerta del Sol gelegen. Dies ist der zentralste Punkt der Stadt - von hier gehen in alle Richtungen Einkaufsstraßen ab, auch das Ausgehviertel Huertas mit der Plaza Santa Ana (ganz nah bei unserer Unterkunft) schließt sich hier an.
Unweit davon gönnen wir uns ein umfangreiches Frühstück mit Kaffee, Orangensaft, Obst und Sandwich und schlendern die Calle Mayor (Wohn-, Büro- und Einkaufsstraße mit schön restaurierten Gebäuden) entlang bis zur Plaza Mayor. Der sogenannte „Hauptplatz“ Madrid´s ist in Wirklichkeit erschreckend klein und unbelebt, wobei letzteres sicherlich auf die Tageszeit zurückzuführen sein dürfte. Da hatte ich ein falsches Bild. Macht aber nichts. Wir gehen einfach gleich wieder weiter.
Gleich um die Ecke befindet sich eine schöne Markthalle vom Beginn des 20. Jhds., die diverse kulinarische Träume erfüllen kann! Es gibt hier zahlreiche mediterrane Delikatessen, z.B. Tapas, Hauptgerichte und Desserts in jeglicher Form und zwischendurch Souvenirstände. Ein toller Zeitvertreib, am Besten zum Frühstück hingehen! Leider sind wir gerade sooo satt...
Wir passieren die Plaza de La Villa, ein unscheinbarer Platz mit dem Casa de la Villa (Rathaus). Hier stehen einige der ältesten Adelspaläste der Stadt. Wir steuern wieder den Königspalast an.
11Uhr:
Nach einer langen aber nicht lang dauernden Warteschlange erhalten wir Eintritt in den Palacio Real und nutzen zunächst den Vorhof für ausgiebige Fotosessions. Der folgende Rundgang auf eigene Faust ist sehr lohnenswert, da das Schloss wirklich unsagbar hübsch ist.
Der Lissabonner Palacio de Queluz hatte mir schon so gut gefallen, der Palacio Real tut es ebenfalls. Ich finde ihn vermutlich gleich schön aber größer ist er natürlich! Und leider auch ziemlich überfüllt.
12:45Uhr:
Nach kurzer Metrofahrt & Fußweg erreichen wir nun aber endlich das Atletico Stadion & Museum.
13Uhr:
Die Stadiontour [KEINE Werbung!!] beginnt zur im Internet angekündigten Uhrzeit und selbstverständlich nehmen wir daran teil! Es geht sofort direkt zum Spielfeldrand. Schnell wird klar, dass es richtig war, zuerst Atletico und danach Real zu besichtigen. Hier ist alles ziemlich alt und brüchig aber dafür mit einer Menge Charme!
Bald wird alles abgerissen und ein moderner Tempel entstehen, der dann all den anderen riesigen und modernen Stadien in der Welt gleichen wird...
Mir gefällt es hier unheimlich gut. Nach einer halben Spielfeldumrundung erreichen wir die Trainerbank, dürfen auch Platz nehmen und den Presseraum und die Umkleidekabinen besichtigen.
Anschließend haben wir noch Zeit für das Museum und natürlich den Shop, bevor wir mit der Metro ab Piramides zum Bernabeu Stadion [KEINE Werbung!!] von Real Madrid (ca. 5km nördlich vom Stadtzentrum) weiter fahren!
15 Uhr:
Zunächst brauchen wir ein Mittagessen, welches uns im Stadion selbst unbezahlbar erscheint. Nebenan gibt es aber auch ein paar Restaurants und wir entscheiden uns für Pizza. Leider derart ungenießbar, dass wir das ganze vorzeitig beenden und ein Eis am Stil kaufen müssen...
Im Stadion gibt es keine geführten Touren sondern nur eine Self guided Tour. Entgegen meiner Erwartungen ist die aber ziemlich gut gemacht. Dank ausreichender Beschilderung und Informationen per Flyer, findet man sich in dem riesen Stadion auch gut zurecht.
Die Tour beginnt mit einem Panoramablick von ganz oben über das Stadion nachdem man unzählige Treppenstufen überwunden hat -oder wie wir- ewig viele Rolltreppen hoch gefahren ist.
Es folgen der Trophäenraum, weitere Ausstellungsstücke, museumsartig und sehr stark multimedial angehaucht. Dann der Presseraum, natürlich auch die Umkleidekabinen und ein kurzer Stopp auf der Trainerbank.
Ich kann beide Stadien empfehlen aber wenn es beide sein sollen dann doch bitte in der Reihenfolge, wie wir es gemacht haben. Atletico hat sonst schlechte Karten im unmittelbaren Vergleich, wenn Real vorgelegt hat!
Nur so nebenbei: Ein interessantes Gefühl stundenlang durch das Real-Stadion mit einer großen Tüte aus dem Atlético-Fanshop zu laufen. Aber wir haben es geschafft und wurden nur einmal angepöbelt. Das war dann aber hinterher vor dem Stadion. Natürlich von einem Deutschen...
Zurück fahren wir mit der Metro von Bernabeu in die Stadt rein und laufen zum Prado Museum . Das Prado Museum ist eines der berühmtesten Kunstmuseen der Welt und kostet tagsüber 6€ Eintritt pro Person. In den Abendstunden aber kommt man hier täglich auch ohne Eintritt zu zahlen hinein. Besonders lange halten wir uns allerdings nicht auf, denn wir suchen Bosch vergebens und finden „nur“ Picasso und Co.!
Den halben Tag lang quäle ich mich nun schon mit einem schmerzenden Fuß, also steuern wir so langsam (und dabei gezwungenermaßen auch SEHR langsam) unser Hotel an um uns wenigstens eine halbe Stunde Pause zu gönnen...
21.15Uhr:
Der Fußweg zur Taberna Alhambra [KEINE Werbung!!] von1929 ist nicht weit, sie liegt eigentlich gleich um ein, zwei Ecken und lohnt durchaus einen Besuch. Ein Reiseführer empfiehlt dieses Lokal und es versprüht einheimischen Charakter (viele Azulejos) und einheimische Preise für typisch andalusische und madrilenische Tapas.
00.30Uhr:
Gute Nacht, Madrid!
Freitag, 24.04.2015
08.30Uhr:
Wir sind wach. Heute wollen wir die Stadt, die uns so gut gefällt, nichts destotrotz zunächst verlassen. Wir möchten einen Tagesausflug nach Toledo unternehmen.
Die UNESCO geschützte Stadt hat ca. 70.000 Einwohner und ist eine der ältesten Städte Spanien´s. Das gotisch-maurische Stadtbild und die verwinkelte Straßen und Gassen geben einem das Gefühl, sich in einer Filmkulisse zu befinden! Aber der Reihe nach...
10.15Uhr:
Wir erreichen den Atocha Bahnhof nach einem ordentlichen Fuß- und Humpelmarsch (mein Fuß tut noch höllischer weh als gestern!) und begeben uns auf die Suche nach Tickets (Hin- und Rückfahrt pro Person 20€) und einem kleinen Frühstück.
Ich kann nur noch einmal betonen, dass der Atocha wirklich hübsch ist. Die historische Bahnhofshalle verfügt über einen kleinen botanischen Garten, Schildkröten und diverse Cafés. Das dortige „Mahnmal 11. März“, das an die Toten des Terroranschlags vom 11. März 2004 erinnert, finden wir allerdings nicht.
11.20Uhr:
Abfahrt! Die Bahn nach Toledo benötigt für rund 70km schlappe 30 Min bei voller Geschwindigkeit und ohne Zwischenstopps. Der dortige Bahnhof im maurischen Stil ist sehr beeindruckend und ein passender Vorgeschmack auf das Stadtzentrum!
Dorthin gelangt man am besten und billigsten mit dem klassischen roten Hop on hop off Bus für 9€, mit dem man auch wieder zurück fahren kann. Es gibt zahlreiche Transfer- und Ausflugsangebote aber diese Variante ist definitiv die preiswerteste und für Individualisten auch die beste! Einfach selbstbewusst an den großen Werbeschildern vorbei laufen und vor dem Bahnhof den nächsten roten Bus besteigen.
14.00Uhr:
Zeit für Frühstück bzw. Mittag oder wie man es nennen mag. Ich finde es darf langsam mal eine typisch spanische Paella & Sangria sein! ![]()
Danach gehen wir noch Eis essen, Souvenirs shoppen und ein wenig im Ort umher.
Fast das Highlight des Tages ist ein gar nicht so kleiner Laden, der nur us-amerikanische Lebensmittel führt. Hier bekomme ich allen Ernstes Reese´s Peanut Butter Cups!!!! Ich bin selig!
16.00Uhr:
Der Bus zurück zum Bahnhof benötigt nur ca. 10 Minuten, sodass wir noch ewig auf die Bahn warten müssen. Inzwischen bin ich so geschafft, dass ich die Wartezeit schlafend überbrücke bis um 17.20Uhr endlich der Zug fährt.
18.30Uhr:
Geschafft! Wir sind auf dem Zimmer, erholen uns etwas und machen uns ausgehfein.
20.00Uhr:
Einmal um die Ecke landen wir in einem typisch spanischen Restaurant und ich bestelle mir zum Abschluss dieser tollen Reise eine ebenso tolle Käseplatte! Papa serviert man nach seinem Hauptgang noch weitere Tapas und spendiert ihm sogar ein Gratis-Bier.
Warum wissen wir bis heute nicht aber das fasst unseren Madrid-Aufenthalt noch mal ganz gut zusammen: Man wird immer wieder positiv überrascht und bekommt immer etwas mehr als man erwartet!
Samstag, 25.04.2015
Wir schlafen und checken aus und gehen im Café Varadero ausgiebig frühstücken und verbringen hier die restliche Zeit vor dem Rückflug. Das WLAN des Hotels reicht bis hier runter, somit ist für den Zeitvertreib gesorgt.
Wer alle Bilder der Tage sehen möchte, schaut gerne hier!
Was mir in Madrid so gut gefallen hat:
Spanien ist kein Ausland mehr für mich.
Die Stadt ist in jedem Winkel sagenhaft schön, sodass man nach Fotomotiven nicht suchen muss, denn sie sind überall präsent!
Diese derarte lockere Atmosphäre und Entspanntheit einer Metropole und Hauptstadt!
Dass man hier eine gesunde Mischung aus bekannten und fremden Geschäften, Sprachen, Nationalitäten und kulinarischen Leckereien vorfindet.
Die Sauberkeit der Stadt, vor allem in unserem Party-Viertel wurde jeden Morgen sofort aufgeräumt und die Straßen teilweise sogar mit Wasser gespült.
Das Wetter, die Tapas und das Bier!
Dass mir im Grunde nichts einfällt, was mir nicht gefallen hat.
Warum ich noch mal hier her kommen würde:
Super kurze Flugzeit.
Es gibt inzwischen einen Aussichtsturm.
Der Garten vom Königspalast war geschlossen.
Ich habe es in all den Tagen nicht geschafft Churros mit Schokosoße zu essen!
Ich bin gespannt wie das neue Atlético Stadion aussehen wird.
Ich glaube, dass man Madrid super mit eine anderen spanischen oder portugiesischen Stadt kombinieren und somit mindestens eine volle Woche verreisen könnte.
Die Tage waren zwar unglaublich anstrengend aber zugleich enstpannt und gute Erinnerungen an etwas machen Lust auf mehr.
Die Stadt hat es verdient, dass man sich ihr intensiver widmet.